PR Desk http://prdesk.de Content Marketing & Public Relations Fri, 12 May 2017 12:13:26 +0000 de-DE hourly 1 Marc Ostermann schreibt für das Onlinemagazin Zielbar http://prdesk.de/marc-ostermann-schreibt-fuer-zielbar/ http://prdesk.de/marc-ostermann-schreibt-fuer-zielbar/#respond Tue, 03 Jan 2017 12:24:48 +0000 http://prdesk.de/?p=4610 Über sich selbst zu schreiben, ist immer ein wenig grenzwertig. Das wirkt schnell eitel, ichbezogen und wenig sympathisch. In diesem Sinne, dann wollen wir mal. 🙂 ICH (Marc Ostermann) gehöre seit April 2016 zum Redaktionsteam des Onlinemagazins Zielbar. Dieses noch junge Projekt versteht sich als Expertenplattform für Selbstständige, Blogger, Agenturen und Unternehmen. Hier produziere ich […]

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Über sich selbst zu schreiben, ist immer ein wenig grenzwertig. Das wirkt schnell eitel, ichbezogen und wenig sympathisch. In diesem Sinne, dann wollen wir mal. 🙂

ICH (Marc Ostermann) gehöre seit April 2016 zum Redaktionsteam des Onlinemagazins Zielbar. Dieses noch junge Projekt versteht sich als Expertenplattform für Selbstständige, Blogger, Agenturen und Unternehmen. Hier produziere ich – neben meiner Arbeit für den PR Desk – Fachbeiträge zu den Themen Marketing, PR, Content Marketing sowie Social Media. 

Weshalb ich darüber einen eigenen Blogbeitrag schreibe?

 

Ganz einfach: Ich bin seit Beginn des Zielbar-Projekts ein großer Fan dieses Onlinemagazins. Ich mag die thematische Ausrichtung, die fachliche Tiefe und vor allem die große Community. Hier schreiben die wichtigsten Influencer aus dem Kommunikations- und Marketingbereich – die Liste der Gastautoren (die neben dem festen Redaktionsteam Beiträge veröffentlichen) liest sich wie ein Who is who der Onlinekommunikation. Die Zugriffszahlen auf das Angebot sind entsprechend.

Kurz: Es ist eine Ehre, mit den fantastischen Kollegen zusammenzuarbeiten und Teil einer solchen Erfolgsgeschichte zu sein…

 

Seit April 2016 gehört Marc Ostermann zur Zielbar-Redaktion.

Quelle: http://www.zielbar.de/news-2016-04-01-9116/

 

Als Steve Naumann, einer der Zielbar-Gründer, mich Anfang 2016 fragte, ob ich nicht Teil des Projekts werden wolle, rannte er nicht nur offene Türen bei mir ein, sondern wurde (um im Bild zu bleiben) mit dem ganzen Teppich zur Tür hereingezogen. Ich gebe zu, ich war ein ganz klein wenig gebauchpinselt. Schließlich gibt es viele andere helle Köpfe im Kommunikationsbereich, die wissen, wie man auf einer Tastatur die ganze Klaviatur spielt…

 

 

In den vergangenen knapp drei Monaten bin ich allmählich in meine Rolle hineingewachsen, habe erste Beiträge veröffentlicht, in Redaktionskonferenzen und Projektmeetings Themen und Maßnahmen mitgeplant sowie die Verantwortung für den Twitter-Kanal des Onlinemagazins übernommen.

Zielbar ist vertreten auf

Fazit: Warum hat mir eigentlich vorher niemand gesagt, dass Erfolg kein Automatismus ist? 🙂

 

Was ich eigentlich damit sagen möchte: Steve Naumann, Steve Brattig, Chefredakteur Andreas Quinkert, Dani Schenker, Stefan Schütz, Benjamin Brückner, Christian Müller, Martin Mummel und Ivana Baric-Gaspar investieren eine Menge Power und Zeit, damit das Zielbar-Projekt auf Kurs bleibt.

Die dreckigen Details und Geheimnisse: Was nach außen wirkt, wie eine gutgelaunte Interessengemeinschaft ist in Wirklichkeit eine gutgelaunte Interessengemeinschaft, die mächtig anpacken kann, keine Herausforderung scheut und sich immer wieder fragt, wie man der wachsenden Community möglichst viel zurückgeben kann. Im Mittelpunkt stehen dabei der Erfahrungs- und Meinungsaustausch innerhalb einer starken Gemeinschaft sowie das Teilen von Expertise und Fachwissen. Der Leitgedanke von Zielbar wurde seit den Anfangstagen weder verändert noch aus den Augen verloren: „Gemeinsam stark!

Ich denke, es ist jetzt klar, weshalb ich auf mein Zielbar-Engagement stolz bin und darüber berichten musste …

Apropos. Bisher sind von mir die folgenden Beiträge erschienen:

 

Acht Ziele für das Content Marketing – und wie KMU sie erreichen

 

Kunden gewinnen und binden, SEO stärken, Markenbekanntheit steigern und Leads generieren. Das sind nur einige Ziele, die Unternehmen mit Content Marketing erreichen können. Vor allem Einzelkämpfer und kleine Unternehmen profitieren davon. In dem Beitrag stelle ich acht mögliche Ziele vor, liefere konkrete Maßnahmen und erkläre, wie man den Erfolg misst. Meine These: Auf Basis einer durchdachten Content-Strategie und einem klaren Fokus auf nutzwertigen Content können auch kleine Unternehmen im Wettbewerb mit größeren Konkurrenten bestehen.

 

Erster Beitrag von Marc Ostermann im Onlinemagazin Zielbar: Acht Ziele für das Content Marketing

 

 

Erfolgreiche Kundenansprache – Einfach mental die Schreibtischseite wechseln!

 

Kunden kaufen keine Pistazien-Edelbitter-Schokolade, sondern Genuss. Unternehmen sind gut beraten, den Nutzen ihres Angebots offensiv zu kommunizieren: Denn der Käufer oder Auftraggeber möchte wissen, welchen Vorteil er konkret vom Produkt hat – und das bitte schnell! In diesem Artikel beschreibe ich (möglichst praxisnah), wie man den Schreibtisch mental umrundet, den Kundennutzen definiert und erfolgreich kommuniziert.

 

Zweiter Beitrag von Marc Ostermann im Onlinemagazin Zielbar

 

 

Die Definition der Zielgruppe – ein leidiges (und oft vernachlässigtes) Dauerthema

 

Gerade bei Selbstständigen, Start-ups und kleinen Unternehmen liegt in puncto Zielgruppendefinition noch einiges im Argen. Darunter leiden dann Vertrieb und Marketing. In diesem Beitrag erkläre ich, wie man Zielgruppen definiert, Personas entwickelt, relevante Informationen sammelt und wie man auf Basis von ZG und Persona zielgruppenrelevanten Content produziert.

 

Zielbar-Beitrag von Marc Ostermann zur Zielgruppendefinition.

 

 

 

Content Marketing – Anleitung zum Unglücklichsein: Wie Content Marketing garantiert misslingt

 

Mit einem (hoffentlich) deutlichen Augenzwinkern beschreibe ich in diesem Beitrag, was in den sieben Phasen des Content Marketing alles schief gehen kann. Dafür stelle ich die üblichen Ratgeber auf den Kopf und gebe Tipps für den garantierten Misserfolg. Der Beitrag bedient sich nicht des erhobenen Zeigefingers, sondern einer ordentlichen Portion Ironie und könnte beim Leser das ein oder andere Schmunzeln auslösen …

 

Die Mega-Fails im Content Marketing.

 

 

Tipps für die Themenfindung: Interne und externe Themenquellen für Corporate Blogs

 

Um kontinuierlich zielgruppenrelevante Inhalte für das Content Marketing im Allgemeinen und den Unternehmensblog im Speziellen entwickeln zu können, bedarf es eines eingespielten Workflows und professioneller Themenfindung. Dieser Beitrag benennt interne und externe Quellen, Tools und liefert darüber hinaus konkrete Themenideen für Corporate Blogs von KMU.

 

Marc Ostermann schreibt für Zielbar.

 

 

 Schreiben ist mehr als Tippen: Welche Qualifikationen benötigen Webtexter?

 

Professionelle Webtexter kleben nicht nur Buchstaben aneinander. Sie beschäftigen sich mit marketingrelevanten Fragestellungen, Themenrecherchen, Suchmaschinenoptimierung, vorbereitenden Strukturierungen sowie dem Entwickeln eines roten Fadens. Deshalb dauert die Textarbeit meist länger als Außenstehende annehmen.

Dieser Beitrag vertieft eine Diskussion unter selbständigen Textern, die ihren Anfang im Novembver 2016 nahm.

 

Schreiben fürs Web

 

 

Mehr Mut zur Marke:

Wie sich KMU und Selbstständige im Wettbewerb differenzieren können

 

KMU und Selbstständige agieren zumeist in gesättigten und umkämpften Märkten mit Produkten und Dienstleistungen, die oftmals austauschbar sind. Wie sie sich vor dem Hintergrund starken Wettbewerbs als Marke positionieren und damit unterscheiden können, zeigt dieser Zielbar-Beitrag. Fazit: Hier sind auch kleinere Anbieter – nicht zuletzt aufgrund ihrer oftmals höheren Agilität – konkurrenzfähig.

 

Mut zur Marke

 

 

Content-Recycling als Teil der Content-Strategie:

So liefern alte Inhalte neuen Mehrwert

 

Das durchdachte Überarbeiten bereits bestehender Content-Angebote mit dem Ziel, dieses Recycling fest in der Content-Strategie zu verankern, ist das Thema dieses Zielbar-Beitrags. Er soll Content-Verantwortlichen in KMU und Selbstständigen aufzeigen, wie Content-Altstars durch eine sanfte Überarbeitung neue Rezipienten anziehen können. Kurz: ein How-to mit strategischem Hintergrund.

 

Content Recycling im Content Marketing

 

 

Wird fortgesetzt.

 

(Beitragsbildquelle: Zielbar, Twitter)

 

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Content Marketing: Die besten Blogbeiträge im September – Leseempfehlung! http://prdesk.de/content-marketing-die-besten-blogbeitraege-im-september/ http://prdesk.de/content-marketing-die-besten-blogbeitraege-im-september/#respond Wed, 05 Oct 2016 15:06:14 +0000 http://prdesk.de/?p=4862 Wir haben wieder die – unserer Meinung nach (!) – besten Blog- und Onlinemagazinbeiträge zum Content Marketing des zurückliegenden Monats zusammengestellt. Unser Ziel ist es dabei, eine möglichst große Auswahl aus einführenden und vertiefenden Beiträgen zusammenzutragen. So finden Kollegen aus der Filterblase bekannte Autoren ebenso wieder wie fachfremde Interessierte neue Impulse für das eigene Marketing. […]

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Wir haben wieder die – unserer Meinung nach (!) – besten Blog- und Onlinemagazinbeiträge zum Content Marketing des zurückliegenden Monats zusammengestellt. Unser Ziel ist es dabei, eine möglichst große Auswahl aus einführenden und vertiefenden Beiträgen zusammenzutragen. So finden Kollegen aus der Filterblase bekannte Autoren ebenso wieder wie fachfremde Interessierte neue Impulse für das eigene Marketing. Viel Spaß beim Lesen!

 

Originalbeitrag lesen? Ganz einfach auf den Screenshot klicken und das Wiederkommen nicht vergessen.

 

Kooperation des Monats: So arbeiten Kunde und Agentur im Content Marketing gewinnbringend zusammen

 

Zusammenarbeit zwischen Agentur und Kunde

Quelle: http://www.zielbar.de/content-marketing-agentur-kunde-11710/

 

Inhalt in drei Sätzen: Der Content-Marketing-Prozess erfordert eine intensive Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur. Um diese harte „Teamarbeit“ zu optimieren und zum Erfolg zu führen, empfiehlt Autor René Gast Prozesse zu vereinfachen, zu automatisieren oder die Komplexität herunterzubrechen. Dafür eignen sich Tools, die er im Rahmen seines Zielbar-Beitrags vorstellt.

Unser Lieblingszitat: „,Agenturen furzen ihre Ideen nicht!‘, schrieb einst Christian Rätsch, CEO von Saatchi & Saatchi Deutschland auf horizont.net, um mit diesem herzhaften Statement auf die Notwendigkeit einer intensiveren Zusammenarbeit, wenn nicht gar Aufklärungsarbeit, zwischen Agentur und Kunde hinzuweisen. Denn das Verhältnis zwischen diesen beiden Parteien ist in zu vielen Fällen dadurch geprägt, dass sie in einem recht großen Abstand zueinander agieren, sozusagen in Parallelwelten leben und arbeiten. Für das Content-Marketing ist es aber besonders wichtig, dass bestehende Gräben überwunden werden – zwischen Kunde und Agentur, aber auch innerhalb des Content-Marketing-Teams.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil unserer Erfahrung nach die Zusammenarbeit (und letztendlich die Kommuniaktion) zwischen Kunde und Agentur die zentrale Herausforderung im Content-Marketing-Prozess darstellen – sofern externe Dienstleister hinzugezogen werden. Lösungen sind hier willkommen!

 

Themenideen des Monats: Im Rahmen des professionellen Redaktionsprozesses Content für den Corporate Blog entwickeln

 

Themen für den Unternehmenslog

Quelle: https://www.takeoffpr.com/blog/blog-themen

 

Inhalt in drei Sätzen: Das Problem kennt jeder Content-Verantwortliche: Woher bekomme ich Themen für den Corporate Blog – ohne die selben Inhalte immer wieder aufzuwärmen? Samuel Bredl liefert hier die „Big 5“ der Themen, die immer gehen.

Unser Lieblingszitat:Wenn Sie einen Business Blog betreiben, werden Ihnen nach geraumer Zeit die Ideen für neue Beiträge ausgehen. Sie werden versucht sein einfach über irgendetwas zu schreiben, oder auf der Google Suche auf eine unübersichtliche Liste mit 101 Blog Themen kommen. Ich kenne das, ich schreibe selbst für einen Business Blog.

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Wenn du für das Marketing Content nutzt, um Zielgruppen anzusprechen, wirst auch du die Panik vor dem leerflaufenden Redaktionsplan kennen. Hier findest du Denkanstöße für neue Blogbeiträge, um das Content-Monster bei Laune zu halten …

 

Gedankenspiel des Monats: So korrelieren Relevanz und Produkt

 

 

Relevanz im Content Marketing

Quelle: http://www.damore.de/relevanz-im-content-marketing/

 

Inhalt in drei Sätzen: Gibt es im Content-Marketing eine Korrelation des Begriffs der Relevanz mit dem Ansatz, Content als Produkt zu sehen? Und was heißt das genau, relevanten Content zu erstellen? Diese Fragen beantwortet Stefan D’Amore in seinem aktuellen Beitrag.

Unser Lieblingszitat: „Um den wirklichen Wert von Content in harten Zahlen zu berechnen, müssen Unternehmen nur noch ihre Produktionskosten gegen die Relevanz halten, die das Content-Stück aufgedeckt hat. Je geringer die Produktionskosten für den Content und je größer die Relevanz, desto wertvoller ist das Content-Stück für das Unternehmen.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil der Autor exakt die Fragen stellt, die jeder Content-Verantwortliche im Schlaf beantworten können sollte. Dass die Antworten auf die Fragen alles andere als einfach bzw. eindimensional ausfallen, dürfte allerdings klar sein …

Fehler des Monats: Das alles kann im Content-Marketing-Prozess schief gehen

 

Diese zehn Fehler führen zum Misserfolg.

Quelle: http://www.communicateandsell.de/strategie/10-toedliche-fehler-im-content-marketing/

 

Inhalt in zwei Sätzen: Der Vorteil von guten Überschriften ist, dass der Leser sofort weiß, um was es im Beitrag geht. Das ist hier ziemlich gut gelungen. 😉

Unser Lieblingszitat: „Schließlich verfügt die Redation über hilfreichen Inhalt, der systematisch dazu genutzt werden kann, auf den für die Zielgruppe relevanten Kanälen ausgespielt zu werden. So steigt dann die Chance, mehr Traffic zu generieren, den Sie in den vorher definierten Marketing-Funnel leiten und bis zu Käufern weiterveredeln.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil er kurz und knapp typische Stolpersteine des Content Marketing auf den Punkt bringt.

 

Gründe des Monats: Plädoyer „pro Content Marketing“ von einem SEO

 

So profitiert SEO vom Content Marketing

Quelle: http://www.seokratie.de/fuer-content-marketing-und-gegen-linkkauf/#more-11686

 

Inhalt in einem Satz: Julian Dziki liefert vier Gründe, die gegen Linkkauf und gleichzeitig für Content Marketing sprechen.

Unser Lieblingszitat: „Linkkauf und Content Marketing passen irgendwie nicht zusammen. Jeder, den ich kenne, der ernsthaftes Content Marketing betreibt, der macht keinen Linkaufbau mehr in klassischer Form. Dabei geht es eher um Influencer Marketing oder auch Content Marketing Kampagnen – die Links rücken dabei in den Hintergrund. Wobei auch das Influencer Marketing mittlerweile fast die gleichen Fehler macht, wie zu Beginn SEO.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil die Zeit nicht stehen geblieben ist – und auch die Suchmaschinenoptimierung sich an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen muss. Content zählt (mittlerweile) zu den wichtigsten Rankingfaktoren.

 

Change Management des Monats: Deshalb ist im Rahmen des Content Marketing eine grundsätzliche Umstrukturierung interner Prozesse notwendig

 

Weshalb Content Marketing immer auch Change Management bedeutet

Quelle: http://maelroth.com/2016/09/content-strategie-change-management

 

Inhalt in einem Satz: Weshalb die meisten Content Strategien ohne ein gewisses Maß an Transformation scheitern, erklärt Mael Roth in diesem Beitrag.

Unser Lieblingszitat: „Der falsche Grund Content Marketing zu machen ist, weil man es machen will. Content Marketing ist die Antwort auf grundlegende Veränderungen in der Aufmerksamkeitsökonomie. Von daher ist auch völlig irrelevant, ob es später Content Strategie, Content Marketing, Attention Marketing (ja, das habe ich frei erfunden) oder sonst was genannt wird.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil viele Marketer und Unternehmenslenker diesen Punkt sträflich vernachlässigen. Stattdessen herrscht weiter Silodenke und die gefürchtete „Das haben wir schon immer so gemacht“-Mentalität vor. (Außerdem beinhaltet der Beitrag eine schnieke 78-Seiten Präsentation zum „Strategischen Content Marketing“, die ich dir guten Gewissens empfehlen kann!)

 

Anleitung des Monats: So erstellst du perfekte Personas

 

Personas für das Content Marketing entwickeln

Quelle: http://www.mds.eu/blog/effektive-zielgruppenansprache-mit-diesen-10-fragen-erstellen-sie-personas-die-perfekt-zu-ihren-kunden-passen

 

Inhalt in einem Satz: Alexandra Harin von mds liefert in ihrem Beitrag zehn Leitfragen, anhand derer man im Rahmen der Content-Strategie Personas entwickeln kann.

Unser Lieblingszitat: „Wie der Fragenkatalog zeigt, bedarf das Erstellen der Buyer-Persona einer genauen Herangehensweise. Es empfiehlt sich, der Persona eine „Identität“ zu geben, indem man ein passendes Foto raussucht und ihr einen Namen gibt, wie zum Beispiel Verkaufsleiter-Thomas, Entwickler-Klaus oder Geschäftsleiterin-Tina.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil er einfach erklärt, wie man Personas für das eigene Content Marketing entwickelt, um Zielgruppen möglichst genau anzusprechen.

Nischenbetrachtung des Monats: Wie Content Marketing in der Nische wirkt

 

Content Marketing in Nischenmärkten

Quelle: http://communicateandsell.de/strategie/digitales-publishing-und-content-marketing-in-nischenmaerkten/

 

Inhalt in einem Satz: Weshalb Content Marketing die ideale Marketingstrategie auf Nischenmärkten ist, zeigt Dr. Simon Geisler in seinem aktuellen Beitrag.

Unser Lieblingszitat: „Folgendes Szenario: Wir stellen Kettensägen her und sind mit einem potentiellen Kunden konfrontiert, der sich mit der Pflege seines kleinen Waldes herumschlägt. Anstatt ihm von vornherein die Vorzüge unserer Kettensäge aufzudrängen und ihn mit einem Sonderpreis zu locken, beginnen wir mit ihm ein Gespräch über die Bewirtschaftung von Wäldern, ziehen eine forstwirtschaftliche Studie aus der Tasche und legen noch eine kleine Checkliste mit den wichtigsten Do’s und Don’ts dazu. Am Ende dieser Argumentationskette ergibt sich idealerweise wie von selbst, dass der Kunde eine bestimmte Kettensäge benötigt, um unseren Ratschlägen folgen zu können.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil er die „Mechanik“ des Content Marketing hintergründig aufschlüsselt und zeigt, weshalb sich auch „kleine Player“ vom Marketing mit Content profitieren können. Schließlich müssen auch Nischen-Anbieter langfristig Vertrauen in der relevanten Zielgruppe aufbauen …

 

Leitfaden des Monats: So gelingt der Einstieg ins Content Marketing

 

Leitfaden für den Einstieg ins Content Marketing

Quelle: https://blog.hootsuite.com/de/content-marketing-ihr-leitfaden/

 

Inhalt in zwei Sätzen: Content Marketing ist eine recht komplexe Disziplin, deshalb gilt es gerade zu Beginn des Prozesses eine gesunde Basis zu schaffen. Melanie Dichtl von Hootsuite liefert die Grundlagen.

Unser Lieblingszitat: „Content Marketing ist definitiv angekommen. Laut einer aktuellen Studie gilt das Vermarkten von Inhalten in 83% aller deutschen Unternehmen als gesetzt. Doch bevor Sie in die unendlichen Weiten professionell gemachter Inhalte aufbrechen, studieren Sie die Grundlagen. Es lohnt sich: Wer das 1×1 des Content Marketing beherrscht, kann richtig aufdrehen.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Autorin Dichtl dafür den Unternehmenssafe öffnet und einen – eigentlich internen Leitfaden zum Content Marketing – für die breite Öffentlichkeit bereitstellt.

 

Augenzwinkern des Monats: So misslingt Content Marketing garantiert – eine nicht ganz ernst gemeinte Checkliste

 

Marc Ostermann für Zielbar

Quelle: http://www.zielbar.de/content-marketing-fehler-11650/

 

Inhalt in zwei Sätzen: Was kommt dabei heraus, wenn man die populärsten Tipps und Tricks zum Content Marketing (es soll da ja den ein oder anderen Beitrag dazu geben …) auf links zieht? Das.

Unser Lieblingszitat: „Wichtig ist Reichweite! Wende dich deshalb an relevante Influencer. Die freuen sich, wenn sie helfen können. Da diese Ikonen kommunikativ zumeist recht eingespannt sind, musst du entsprechend auf dein Unternehmen aufmerksam machen. Nimm die wichtigsten und größten Influencer einfach in die Adressliste des Newsletters auf, schreibe ihnen Privatnachrichten via Facebook und Twitter. Sollte keine Reaktion erfolgen, schau einfach mal ins Impressum ihrer Website – da wird sich doch eine Telefonnummer finden lassen. Im persönlichen Gespräch wirst du schnell die Dankbarkeit bemerken, denn nicht jeder Marketer gibt sich so viel Mühe.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil ich befürchte, dass meine Zielbar-Kollegen mir lange nicht mehr erlauben werden, so einen Beitrag zu schreiben. 😉 Was ich damit sagen möchte: Ich hoffe, du hast beim Lesen mindestens so viel Spaß wie ich beim Schreiben …

 

Ja, diese Auswahl ist äußerst subjektiv. Deshalb folgende Frage: Habe wir Beiträge übersehen oder schlichtweg vergessen, die hier auch genannt werden sollten? Falls ja, steht dir selbstverständlich unser Kommentarbereich für einen kleinen Hinweis zur Verfügung. Solltest du die hier vertretenen Beiträge auch so lesenswert finden wie wir, freuen wir uns über deine freundliche Empfehlung in den sozialen Netzwerken! 🙂

Bis nächsten Monat!

 

(Beitragsbildquellen: Mr. Exen /Shutterstock, Zielbar, Take Off PR, Stefan D’Amore, Communicate and sell / Ebner Verlag GmbH und Co. KG, Seokratie GmbH, Mael Roth, mds. Agenturgruppe, Hootsuite Media Inc.)

 

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Content Marketing: Die besten Blogbeiträge im Sommer 2016 http://prdesk.de/content-marketing-die-besten-blogbeitraege-im-sommer-2016/ http://prdesk.de/content-marketing-die-besten-blogbeitraege-im-sommer-2016/#respond Thu, 08 Sep 2016 12:20:57 +0000 http://prdesk.de/?p=4728 So, kurz mal durchzählen: Alle wieder aus dem Urlaub zurück? – Wir haben im vergangenen Monat auf einen Rückblick der – unserer Meinung nach – besten Content-Marketing-Beiträge verzichtet. Dafür liefern wir heute als Service für alle Urlaubsrückkehrer einen Überblick der vergangenen beiden Monate. Die gute Nachricht vorweg: Auch die Fachblogger und Content-Experten haben es in […]

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So, kurz mal durchzählen: Alle wieder aus dem Urlaub zurück? – Wir haben im vergangenen Monat auf einen Rückblick der – unserer Meinung nach – besten Content-Marketing-Beiträge verzichtet. Dafür liefern wir heute als Service für alle Urlaubsrückkehrer einen Überblick der vergangenen beiden Monate. Die gute Nachricht vorweg: Auch die Fachblogger und Content-Experten haben es in den vergangenen Ferienwochen etwas ruhiger angehen lassen, so dass du nicht allzu viel verpasst hast. Die folgenden Beiträge lege ich dir trotzdem ans Herz, sind sie doch äußert informativ und gelungen.

 

Originalbeitrag lesen? Ganz einfach auf den Screenshot klicken und das Wiederkommen nicht vergessen.

 

Praxis-Guide des Sommers: So gelingt das Content-Audit

 

Guide Content-Audit

Quelle: http://www.toushenne.de/newsreader/content-audit-und-inventory.html

 

Inhalt in drei Sätzen und vier Bullettpoints: Autor Robert Weller findet es aus SEO-Sicht sinnvoller, bereits publizierte Inhalte zu optimieren, statt mit neuen Inhalten Aufmerksamkeit und zusätzlichen Traffic zu generieren. Deshalb empfiehlt er regelmäßige Content-Audits. Sein Beitrag behandelt die folgenden Themen:

  • Definition & Ziele
  • Vorteile & Nachteile
  • Eine grundlegende Methodik
  • Ein 4-Punkte-Aktionsplan für danach

Unser Lieblingszitat: „Was die Häufigkeit bzw. Frequenz von Content Audits anbelangt halte ich persönlich einen jährlichen Turnus für sinnvoll. Ich nutze gern den Jahreswechsel als Anlass, um meine Aktivitäten des vergangenen Jahres zu analysieren und die Ergebnisse in meine Neujahrsplanung einfließen zu lassen. Wann du die Analyse vornimmst, bleibt aber komplett dir überlassen, den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Ein Content-Audit legt das Fundament für eine valide Content-Strategie. Content-Optimierungen erscheinen darüber hinaus vor dem Hintergrund des Content-Schocks äußerst sinnvoll, da es sich – auch für das Ranking in den Suchmaschinen – lohnt, die „alten“ Content-Schätze wieder aufzupolieren.

 

Vorhersage des Sommers: Wie Content Marketing im Jahr 2025 aussehen wird

 

Klaus Eck auf zielbar.de

Quelle: http://www.zielbar.de/content-marketing-zukunft-11094/

 

Inhalt in sechs Thesen:

  1. Marken müssen ihren Content auf Plattformen (wie dem Facebook-Messenger, Snapchat, Telegram, …) anbieten
  2. Native Advertising wird wichtiger
  3. Visual Storytelling in Echtzeit ersetzt Text
  4. Voice Content wird sich durchsetzen
  5. Bots werden wichtiger, da sie Nutzer u. a. mit relevanten Informationen im richtigen Kontext versorgen können
  6. Unsere Wahrnehmung wird durch Augmented Content und Virtual Reality erweitert

Unser Lieblingszitat: „Content-Strategen müssen für die feinen Veränderungen ein gewisses Gespür entwickeln, damit ihre Organisation rechtzeitig auf die Veränderungen im digitalen Kontinuum reagieren kann. Schließlich wollen sie auch in Zukunft mit den Markenbotschaften ihre Zielgruppen erreichen. Mehr Content auf der eigenen Website ist keine adäquate Lösung mehr. Der Wettlauf um die ersten Stellen auf den Google-Plätzen wird mühsam, wenn immer weniger Menschen den Weg dorthin antreten.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Klaus Eck hier einen spannenden Blick in die Zukunft wirft, ohne dass dabei Science-Fiction herausgekommen wäre…

 

Ansage des Sommers: 42.

Oder:  Weshalb moderne Unternehmenskommunikation keine Science-Fiction bleiben sollte!

 

Fünf Alarmsignale und fünf einfache Lösungen.

Quelle: http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2016/06/30/per-anhalter-durch-digitalien/

 

Inhalt in drei Sätzen: Ein Großteil des deutschen Mittelstandes hat das Digitale (noch) nicht verstanden und hängt in alten Denkstrukturen fest. Entsprechend spät reagieren die Unternehmen auf grundlegende Veränderungen. Deshalb listet Dr. Kerstin Hoffman für alle Unternehmenslenker und Entscheider mit Verspätung, fünf einfache Schritte, die in das Zeitalter führen in dem die anderen schon längst unterwegs sind.

Unser Lieblingszitat: „Nun geht natürlich nicht gleich die Welt unter, weil ein Großteil des deutschen Mittelstandes das Digitale nicht verstanden hat. Ich orientiere mich natürlich absichtsvoll am grotesk-satirischen Kontext eines Stücks Literatur, weil es sich mir einfach so sehr aufdrängt. Dennoch ist es als Warnung gemeint: Wenn wir nicht bald grundlegend etwas ändern, sondern uns immer noch Papiertüten (oder Aluhüte) über den Kopf ziehen, geht womöglich zumindest ein großer Teil unserer Wirtschaft den Bach herunter.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Die Autorin Dr. Kerstin Hoffmann hat sich einerseits ihren Humor bewahrt und listet andererseits komprimiert fünf „einfache“ Schritte hin zu einer nachhaltigen Digitalstrategie. Lesenswert!

 

Überblick des Sommers: So nutzt Content Marketing KMU

 

Weshalb Content Marketing für KMU relevant ist.

Quelle: https://blog.wir.ch/2016/07/04/content-marketing-als-chance-fuer-schweizer-kmu/

 

Inhalt in drei Sätzen: Was ist Content Marketing und weshalb ist das Thema für KMU relevant? Was ist zu tun, um als Unternehmen davon profitieren zu können? Diese Fragen beantwortet der bekannte Schweizer Content-Stratege Aldo Gnocchi in diesem Beitrag.

Unser Lieblingszitat: „Content Marketing ist eine neue Art von Marketing, bei der nicht Werbebotschaften im Vordergrund stehen, sondern informierende, beratende oder unterhaltende Inhalte, welche für eine klar verstandene Zielgruppe einen konkreten Mehrwert generieren.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil er KMU einfach und pointiert die wichtigsten „Leitplanken“ des Content Marketing liefert – und damit ganz nebenbei die Grundlagen für eine erfolgreiche Content-Strategie legt…

Meinung des Sommers: Relevanz zieht Reach an!

 

Zusammenhang zwischen Reach und Relevance

Quelle: http://www.alainveuve.ch/content-marketing-reach-vs-relevance-noise-vs-signal/

 

Inhalt in einem Satz: Alain Veuve über vermeintliche Content-Experten, Interaktion, Relevanz und Reach.

Unser Lieblingszitat: „Sobald wieder mal ein Buzzword im Trend ist, schießen die Experten wie Pilze aus dem Boden. Das ist im Moment bei Content Marketing nicht anders. Der Spreu vom Weizen zu trennen ist vielfach nicht so leicht. Ganz einfach, weil jeder, der schon mal einen Artikel mit 5’000 Besuchern am Tag veröffentlicht hat, geneigt ist, sich Experte zu nennen.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil es aktuell nur wenige Content-Blogger gibt, die in ihren Texten so schnell auf den Punkt kommen – und neben einer eigenen Meinung auch mit einer so ausgeprägten analytischer Denke dienen können. Ja, das ist eine ausdrückliche Leseempfehlung. Klasse sind auch Alain Veuves werthaltige Beiträge zur Agilität von und in Unternehmen. Kurz: Alain Veuve solltest du auf dem Schirm haben!

 

Ressource des Sommers: Mael Roth über den Corporate Blog als Wissenszentrale

 

Die Rolle des Corporate Blog.

Quelle: http://maelroth.com/2016/07/blog-ressource-statt-schrotflinte

 

Inhalt in zwei Sätzen: Ein Corporate Blog kann deutlich mehr sein als ein Kanal zur Besucher- und Kundenakquise: Content-Stratege Mael Roth sieht Blogs vielmehr als ein systematisches „Ressourcen-Center“, das auch nach innen wirkt.

Unser Lieblingszitat: „Wenn das Blog als Ressource statt als Schrotflinte im Marketing eingesetzt wird, verlängert sich die Lebenszeit der Inhalte im ein Vielfaches und unterstützt dabei eine Vielzahl von Abteilungen und Funktionen bei der täglichen Arbeit und dem Aufbau einer Helping-statt-Selling Mentalität.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil der Text einen wichtigen Perspektivenwechsel impliziert. Content dient im modernen Marketing nicht bloß als „Köder“ oder Lockstoff nach extern, sondern leistet mehr: Inhalte übernehmen eine Funktion innerhalb eines Unternehmen – und zwar abteilungsübergreifend und wertschöpfend.

 

Tipp des Sommers: Mit dem Hero-Hub-Hygiene-Modell von Google Content planen

 

Tanja Josche über das Hero-Hub-Hygiene-Modell.

Quelle: http://lean-content-marketing.com/tipps-fuer-die-content-planung-redaktionsplan-erstellen/

 

Inhalt in drei Sätzen: Tanja Josche beschreibt in ihrem Beitrag das „Hero-Hub-Hygiene-Modell“.  Durch die Verwendung des einfachen, aber wirkungsvollen Modells ist es möglich, Content strukturiert zu planen. Es teilt Inhalte nach ihrer Attraktivität für die Zielpersonen sowie den Verbreitungsmöglichkeiten in drei Kategorien ein.

Unser Lieblingszitat: „Empfehlenswert ist es, bei der Inszenierung von Content möglichst viel zu variieren. Das heißt, ein bestimmtes Thema sollte möglichst in verschiedenen Formaten aufbereitet werden: mal als Blogartikel, mal als Whitepaper, mal als Video. Denn jedes Content-Format hat seine eigenen Stärken im Kaufprozess.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil die Probleme mit Content Marketing unternehmensseitig nicht bei der Content-Strategie aufhören, sondern immer wieder auch in der Umsetzungsphase auftreten. Für diese Fälle liefert Tanja Josche hier ein einfach anzuwendendes Modell für die Content-Planung.

 

Wegweiser des Sommers: So kann Content entlang der Customer Journey wirken

 

Content entlang der Customer Journey produzieren.

Quelle: http://www.seokratie.de/wegweiser-content-marketing/

 

Inhalt in zwei Sätzen: Silja von Seokratie (nein, das sind nicht Vor- und Zuname) zeigt, wie Content entlang der Customer Journey wirken kann, um „die Wege eurer User beeinflussen zu können“. Drei Best-Practice-Beispiele runden den Beitrag ab.

Unser Lieblingszitat: „Stellt sicher, dass Ihr für Eure User in jeder Phase der Customer Journey den passenden Content parat habt. Seid Euch auch dessen bewusst, dass sich jeder User in einer anderen Phase befindet und dementsprechend auch die Einstiege in die Customer Journey an verschiedenen Stufen stattfinden.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil ein häufiger Fehler im Content Marketing darin besteht, die Inhalte eben nicht auf die Bedürfnisse der jeweiligen User abzustimmen. Orientieren sich Unternehmen im Rahmen der Content-Produktion an der Customer Journey macht das die Inhalte mit Sicherheit nicht schlechter. Die drei im Beitrag genannten Beispiele liefern darüber hinaus wertvolle Learnings.

 

Plädoyer des Sommers: Zielbar-Chefredakteur Andreas Quinkert fordert einen Ethik-Kodex für das Content Marketing

 

Ethik im Content Marketing

Quelle: http://www.zielbar.de/content-marketing-ethik-11411/

 

 

Inhalt in drei Sätzen: Content-Marketing ist eine moralische Gratwanderung. Deshalb gilt es schnellstmöglich zu prüfen, ob Content Marketing einen eigenen Ethik-Kodex braucht, der die Rahmenbedingungen für ein moralisch möglichst einwandfreies publizistisches Handeln im Interesse aller Beteiligten umreißt. Zielbar-Chefredakteur Andreas Quinkert legt hier ein leidenschaftliches Plädoyer vor.

Unser Lieblingszitat: „Einerseits klimpert es auf der Klaviatur gängiger journalistischer Ausdrucksformen, um Zielgruppen im Unternehmensinteresse zu bezirzen. Andererseits laufen Unternehmen immer auch Gefahr, genau dann den einen oder anderen gesellschaftlichen Kollateralschaden zu verursachen, wenn Inhalte unsauber bzw. unseriös redaktionell aufbereitet und Teilöffentlichkeiten punktuell desinformiert werden.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil mein Zielbar-Kollege recht hat.

🙂

(Und sollte dieses einleuchtende Argument nicht ausreichen, dann lohnt sich der Beitrag auf jeden Fall für jeden Content-Produzenten, Content-Strategen oder Content-Verantwortlichen, der / die sich sein / ihr Gewissen bewahrt hat – auch wenn wir hier über Marketing sprechen…)

Rat des Sommers: So wird Content Marketing langfristig erfolgreich

 

Wie man den einen großen Erfolg im Content-Marketing reproduzierbar macht.

Quelle: http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2016/08/16/erfolg-content-marketing-wiederholen/

 

Inhalt in drei Sätzen: Sind extrem erfolgreiche Content-Stücke reproduzierbar? Und falls ja: Worauf kommt es dabei an? Dr. Kerstin Hoffmann über erfolgreiches Content Marketing, das auf Basis einer sauberen Strategie kein One-Hit-Wonder bleibt.

Unser Lieblingszitat: „Wer zu sehr „klein-klein“ misst und skaliert, befindet sich zwar immer irgendwie auf der sicheren Seite. Zugleich bleiben die Erfolge aber auch sehr im einmal gesteckten Rahmen. Wer Experimente, etwa mit neuen Formen oder ganz ungewohnten Formulierungen, wagt, setzt unter Umständen ganz neue Referenzpunkte. Zudem entstehen auf diese Weise zusätzliche, klar identifizierbare Faktoren, die aus den anderen herausstechen.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Content Marketing ist ein auszehrender Marathon, kein kurzer Sprint. Um langfristig erfolgreich zu sein, gilt es, spezifische Rahmenbedingungen zu beachten. Welche das sind, zeigt Dr. Kerstin Hoffmann in ihrem Beitrag.

 

Da ich aber alles andere als perfekt bin, folgende Frage: Habe ich Beiträge übersehen oder schlichtweg vergessen, die hier auch genannt werden sollten? Falls ja, steht dir selbstverständlich unser Kommentarbereich für einen kleinen Hinweis zur Verfügung. Solltest du die hier vertretenen Beiträge auch so lesenswert finden wie wir, freuen wir uns über deine freundliche Empfehlung in den sozialen Netzwerken! 🙂

Ich hoffe, wir lesen uns nächsten Monat wieder. Bis dahin!

 

 

(Beitragsbildquellen: Mr. Exen /Shutterstock, Robert Weller –> toushenne.de, Zielbar, Dr. Kerstin Hoffmann –> PR-Doktor, Aldo Gnocchi –> WIR Bank Genossenschaft, Alain Veuve –> alainveuve.ch, Mael Roth –> maelroth.com/auf-deutsch/, Tanja Josche & Sascha Andreas von Hirschfeld –> Lean Content Marketing, Seokratie, Zielbar, Dr. Kerstin Hoffmann –> PR-Doktor)

 

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Studie: Content Marketing ist effektiv – sagen 94 Prozent der Unternehmen http://prdesk.de/studie-content-marketing-ist-effektiv/ http://prdesk.de/studie-content-marketing-ist-effektiv/#comments Mon, 18 Jul 2016 07:20:34 +0000 http://prdesk.de/?p=4751 Kritiker werfen dem Content Marketing vor, ein Hype zu sein, der nur selten funktioniere und deshalb eine Content-Lüge darstelle. Fakt ist: 94 Prozent der Unternehmensvertreter beurteilen die Effektivität ihrer jeweiligen Content-Marketing-Aktivitäten als hervorragend, sehr gut oder gut. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der CMF-Basisstudie 2016 – beauftragt vom Content Marketing Forum (CMF), durchgeführt vom […]

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Kritiker werfen dem Content Marketing vor, ein Hype zu sein, der nur selten funktioniere und deshalb eine Content-Lüge darstelle. Fakt ist: 94 Prozent der Unternehmensvertreter beurteilen die Effektivität ihrer jeweiligen Content-Marketing-Aktivitäten als hervorragend, sehr gut oder gut. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der CMF-Basisstudie 2016 – beauftragt vom Content Marketing Forum (CMF), durchgeführt vom Marktforschungsinstitut zehnvier.

 

Im Rahmen dieses Beitrags dokumentiere ich weitere Ergebnisse der Studie. Sie erlauben einen willkommenen Blick über die eigene Filterblase hinaus und beantworten diese fünf zentralen Fragen:

 

Wie nutzen Unternehmen Content für ihr Marketing?

Wie gehen die Unternehmen bei der Content-Promotion und beim Content-Seeding vor?

Welche Ziele wollen die Unternehmen mit Content Marketing erreichen?

Wie steht es um die Erfolgsmessung?

Wie sind die Budgets verteilt, aus welchen Töpfen stammen sie?

 

Wie nutzen die befragten Unternehmen Content für ihr Marketing?

Content Marketing, das machen die Ergebnisse der Studie deutlich, ist in den deutschen Unternehmen angekommen – und zwar abseits von Heilversprechungen und völlig unrealistischen Erwartungen an diese Marketingdisziplin.

Demnach sieht die Mehrheit der befragten Unternehmensvertreter das Content Marketing als Daueraufgabe. Zukünftig wollen aber auch 38 Prozent der Firmen stärker auf zeitlich begrenzte Content-Kampagnen setzen.

Qualität ist dabei ein zentrales Kriterium: 67 Prozent der Befragten geben an, weniger – aber dafür qualitativ gehaltvollere – Inhalte kreieren zu wollen. Die Marketingverantwortlichen in Unternehmen haben verstanden, dass es nicht um eine „Dauerbeschallung“ der (potenziellen) Kunden geht, sondern um qualitativ aus der Masse hervorstechende Inhaltsangebote, die im Rahmen der Customer Journey den Kaufentscheidungsprozess der Zielgruppe gezielt begleiten.

 

Wie gehen die Befragten bei der Content-Promotion und beim Content-Seeding vor?

Die besten Inhalte allein reichen heute nicht mehr aus, um mit einer Markenbotschaft die eigenen Stakeholder zu erreichen. Schließlich müssen diese erst einmal mitbekommen, welche Content-Angebote das jeweilige Unternehmen zu bieten hat.

Für 64 Prozent der Befragten ist deshalb die Distribution bzw. Promotion der eigenen Inhalte entscheidendes Erfolgskriterium für das Content Marketing. Hierfür nutzen sie vor allem

  • Social Media Werbung
  • PR / Media Relations
  • Suchmaschinenwerbung
  • Klassische Onlinewerbung
  • Native Ads / Sponsored Posts

 

Genutzte Social Media Dienste im Content Marketing.

 

Wichtige Touchpoints sind darüber hinaus soziale Netzwerke, dort halten sich potenzielle Kunden zumeist mehrere Stunden in der Woche auf.

Die fünf am häufigsten für das Content Marketing genutzten Plattformen sind (Veränderung zur letzten Befragung):

Facebook (+1)

YouTube (+9)

Xing (+6)

Twitter (-2)

LinkedIn (+3)

Neu hinzugekommen sind Periscope (App für Videodirektübertragung in Echtzeit), Vimeo (Videoplattform), Snapchat (Instant-Messaging-App zur Nutzung auf Smartphones und Tablets) und Meerkat (Social Network mit Fokus auf Videoinhalte).

Während der blaue Riese eindeutig und beinahe konkurrenzlos das Feld der „klassischen“ Social Media anführt, gewinnen vor allem foto- bzw. videobasierte Plattformen an Relevanz im modernen Marketing.

 

Welche Ziele erreichen die Unternehmen mit Content Marketing?

Content Marketing ist kein Selbstzweck und findet auch nicht im luftleeren Raum statt. Inhaltsgetriebenes Marketing muss auf das Unternehmenskonto einzahlen, sonst ist es sinnlos. Allerdings eignet sich diese Marketingdisziplin weniger dazu, kurzfristige Ziele (wie „mehr Absatz“ oder „mehr Umsatz“) zu erreichen. Content Marketing ist immer kundenorientiert, die Ziele stammen eher aus der klassischen Kommunikation:

 

Impact des Content Marketing

 

Wie die Ergebnisse der aktuellen Basisstudie zeigen, wirkt Content Marketing entlang der gesamten Customer-Journey (so individuell und unterschiedlich die einzelnen Phasen oftmals auch sein mögen):

  • 96 Prozent der Befragten erreicht mit Content Marketing eine „Steigerung der Bekanntheit“.
  • 93 Prozent bewerten diese Marketingdisziplin als dafür geeignet, zur Verbesserung des Unternehmensimages beizutragen.
  • 92 Prozent schätzen die Möglichkeit via nutzenstiftendem Content Produkt- oder Markenbotschaften zu kommunizieren.
  • 89 Prozent sehen im Content Marketing ein wirkungsvolles Instrument zur Kundenbindung.
  • 86 Prozent positionieren sich mit ihren Inhalten als „Thought Leader“ ihrer Branche.
  • 85 Prozent bewerten das inhaltsgetriebene Marketing als geeignet, Neukunden zu gewinnen.

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, zeigen sich die befragten Unternehmensvertreter äußerst überzeugt von der Wirksamkeit des Content Marketing: 94 Prozent bewerten die Effektivität positiv.

Wie steht es um die Erfolgsmessung?

Die etwas flapsige Frage impliziert schon das Ergebnis. Denn das Thema Evaluation bzw. deren Fehlen gehört in jeder Content-Marketing-Studie zum Standard. Die regelmäßige Erfolgsmessung – so wichtig wie sie nun einmal ist – wird nur allzu häufig sträflich vernachlässigt. Dabei ist es offensichtlich: Wenn ich den Impact bzw. Erfolg meiner jeweiligen Content-Marketing-Maßnahmen nicht erfasse bzw. auswerte, kann ich mir kein Urteil darüber bilden, ob Maßnahmen erfolgreich sind bzw. ob und wie ich sie optimieren kann.

Aber: Immerhin 43 Prozent der Befragten geben an, über ein Konzept zur Erfolgsmessung zu verfügen. Das waren in zurückliegenden Befragungen auch schon einmal deutlich weniger Unternehmen.

 

Wie sind die Budgets verteilt, aus welchen Töpfen stammen sie?

Um den Stellenwert einer einzelnen Marketingdisziplin im Vergleich zu anderen Disziplinen (Werbung, PR, …) beurteilen zu können, lohnt sich – wie so oft – der Blick ins Portemonnaie:

  • Jährlich investieren Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz 6,9 Milliarden Euro in Content Marketing. (Kein Schreibfehler. Milliarden!)
  • Content Marketing hat damit einen Anteil von 26 Prozent am gesamten Marketingbudget.
  • Mehr als 70 Prozent aller Unternehmen, die heute Content Marketing für sich nutzen, rechnen mit weiter steigenden Budgets – bis 2020 um weitere 25 Prozent.

 

Zwischenfazit: Content Marketing ist ein Hype, eine Content-Lüge, noch nicht in deutschen Unternehmen angekommen? Schlaft weiter!

 

Der Stellenwert wird an einer weiteren Stelle sichtbar: Zusätzliche Mittel für das Content Marketing kommen aus den Töpfen anderer Marketing- und Kommunikationsdisziplinen. Hier ein Überblick:

 

Ursprung zusätzlicher Content Marketing-Budgets

Fazit: Content Marketing kann (nur) erfolgreich sein, wenn das Mindset stimmt!

Auch wenn bisher erst 45 Prozent der befragten Unternehmen über eine definierte Content-Marketing-Strategie verfügen, professionalisiert sich der Einsatz von zielgruppenrelevanten Inhalten mit nutzenstiftendem Charakter zusehends. Allein die Ergebnisse zum CM-Budget sprechen eine deutliche Sprache. Content Marketing ist nicht irgendein Trend, sondern ein Mindset, das bereits viele Unternehmen verinnerlicht haben. Warum? Weil sie Erfolge sehen. Diese lassen sich zwar nicht immer direkt in Umsatz und Gewinn ausdrücken, dafür aber in Image, Reputation und treuen Kunden. Unternehmen, die diese Ziele nicht verfolgen, können getrost auf Inhalte mit Mehrwert im Rahmen ihrer Unternehmenskommunikation verzichten…

 

Die Ergebnisse der der Basisstudie V stehen Interessierten zum kostenlosen Download als PDF zur Verfügung. Wir bedanken uns beim Content Marketing Forum für die Erlaubnis, Abbildungen aus der Studienzusammenfassung nutzen zu dürfen. Beste Grüße nach München!

 

 

(Beitragsbildquelle: Content Marketing Forum, CMF Basisstudie 2016)

 

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Content Marketing: Die besten Beiträge im Juni – Leseempfehlung! http://prdesk.de/content-marketing-die-besten-beitraege-im-juni-leseempfehlung/ http://prdesk.de/content-marketing-die-besten-beitraege-im-juni-leseempfehlung/#comments Mon, 27 Jun 2016 10:58:52 +0000 http://prdesk.de/?p=4589 Zwei interessante Interviews, ein Mega-Recap, aktuelle Studienergebnisse, spannende Thesen zum Newsroom-Konzept, eine Blogparade sowie viele Anleitungen und praktische Tipps. Für Content-Aficionados gab es im Juni mal wieder einiges zu entdecken. Hier unsere Leseempfehlungen! – Worüber berichteten Fachblogs, was diskutier(t)en Branchenexperten? Originalbeitrag lesen? Ganz einfach auf den Screenshot klicken und das Wiederkommen nicht vergessen.   Studienergebnis […]

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Zwei interessante Interviews, ein Mega-Recap, aktuelle Studienergebnisse, spannende Thesen zum Newsroom-Konzept, eine Blogparade sowie viele Anleitungen und praktische Tipps. Für Content-Aficionados gab es im Juni mal wieder einiges zu entdecken. Hier unsere Leseempfehlungen! – Worüber berichteten Fachblogs, was diskutier(t)en Branchenexperten?

Originalbeitrag lesen? Ganz einfach auf den Screenshot klicken und das Wiederkommen nicht vergessen.

 

Studienergebnis des Monats: Diesen Content wünschen sich Unternehmensentscheider im IT-Kaufprozess

 

Die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit

Quelle: Sascha Tobias von Hirschfeld & Tanja Josche –> Lean Content Marketing, http://lean-content-marketing.com/content-im-it-kaufprozess-die-richtigen-inhalte-zur-richtigen-zeit/

 

Inhalt in drei Sätzen: Content Marketing kann die Kaufentscheidung potenzieller Kunden erfolgreich begleiten, wenn es Anbietern gelingt, relevanten Content zur richtigen Zeit am jeweils entscheidenden Touchpoint bereit zu halten. Welche Inhalte Entscheider in Unternehmen benötigen, um sich im IT-Kaufprozess für ein Produkt zu entscheiden, untersuchte jetzt eine Studie von IDG Research. Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse und bringt sie in den Zusammenhang.

Unser Lieblingszitat: „In der Praxis haben Käufer 57% ihrer Entscheidung für ein Produkt bereits getroffen, bevor Sie Kontakt zu einem Anbieter aufnehmen. Sie informieren sich dabei hauptsächlich im Internet: 67% des Kauf- und Entscheidungsprozesses finden mittlerweile digital stattfindet. Für Anbieter kommt es deshalb entscheidend darauf an, bereits in dieser Phase auch ohne persönlichen Kontakt präsent zu sein. Es gilt, Inhalte bereitzustellen, die für Entscheider relevant sind und Antworten auf individuelle Fragen geben.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil der Beitrag von Tanja Josche und Sascha Tobias von Hirschfeld eine grundlegende Herausforderung des Content Marketings thematisiert: Wie können Anbieter (nicht nur von Produkten, auch von Dienstleistungen) relevanten Content für die Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt am geeigneten Ort zur Verfügung stellen? Darauf gibt es (leider!) keine allgemeingültigen Antworten, aber faktenbasierte Ansätze. Und diesen hier solltest du kennen.

 

Ausreden des Monats: Content Marketing? Das machen wir dann morgen!

 

Zehn Ausreden, weshalb Content Marketing für das eigene Unternehmen nichts ist.

Quelle: http://www.osk.de/blog/content-marketing-ausreden

 

Inhalt in zwei Sätzen: Ein Beitrag mit Augenzwinkern: Autor Benjamin Brückner listet die „beliebtesten“ zehn Ausreden, weshalb man Content Marketing besser nicht für das eigene Unternehmen nutzen sollte.

Unser Lieblingszitat: „Das ist mir zu anstrengend. – Content Marketing zu betreiben ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Auch in dieser Ausrede steckt also ein Fünkchen Wahrheit. Mehr aber auch nicht. Letztlich macht jede Marketing-Strategie eine Menge Arbeit, so ehrlich muss man sein. Oftmals wird bereits viel Energie in andere Marketingkonzepte gesteckt. Doch beim Content Marketing scheint diese Bereitschaft noch nicht vollständig ausgeprägt zu sein.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Er regt zum Schmunzeln an, denn die ein oder andere Begründung, weshalb Content Marketing momentan oder generell nichts für die Unternehmenskommunikation sei, hat sicherlich jeder Leser dieses Textes schon einmal in „freier Wildbahn“ gehört. Da es Benjamin Brückner nicht nur beim Auflisten belässt, sondern die einzelnen Ausreden auch entkräftet, hat dieser Beitrag einen Ehrenplatz in unseren Lessempfehlungen verdient. Diesen. 🙂

 

Ausblick des Monats: Content-Stratege Klaus Eck zu den Trends im Content Marketing

 

Content World interviewt Klaus Eck.

Quelle: http://blog.contentworld-forum.com/die-website-ist-nicht-alles-worum-sich-die-ganze-welt-dreht-strategieberater-klaus-eck-im-content-world-interview/

 

Inhalt in unzähligen Sätzen: Joahannes F. Kahl interviewt Content-Stratege Klaus Eck.

In dem Gespräch geht es u.a. um

  • typische Fehler, die vor allem große Unternehmen häufig machen –> Silodenke, zu wenig Koordination und Kommunikation, kaum Markenbotschafter, die über Inhalte wahrgenommen werden.
  • wichtige Plattform-Trends –> Plattformen wie Snapchat, LinkedIn Pulse, XING Klartext, der Facebook Messenger oder WhatsApp werden wichtiger; damit ist die große Herausforderung: Markenbotschaften auf den unterschiedlichen Plattformen zum Laufen zu bringen.
  • Problem der Messung von Conversions, wenn die Zielgruppe außerhalb der eigenen Webseite erreicht wird –> Kommunikatoren in Unternehmen müssen Zielgruppen heute und vor allem in Zukunft viel filigraner ansprechen, deshalb müssen die Inhalte noch stärker zielgruppenspezifisch zugeschnitten werden. Das kann z. B. bedeuten, dass ein Thema nicht nur eine Zielgruppe (auf der Webseite) anspricht, sondern runtergebrochen auf fünf bis sechs Zielgruppen an unterschiedlichen Touchpoints (siehe Plattform-Trends).

Unser Lieblingszitat: „Es ist ziemlich drastisch, was derzeit passiert. Letztendlich bestimmt nicht mehr die große Zahl die Wahrnehmung, sondern die kleine Zahl. Ich muss sehr viel filigraner kommunizieren und die Inhalte zuschneiden auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse meiner Zielgruppen.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Klaus Eck, der profilierteste Content-Marketing-Experte Deutschlands, blickt im Rahmen dieses Interviews in die Zukunft. Unternehmen und Kommunikatoren, die auch morgen noch ihre Zielgruppe via Content erreichen wollen, sollten dieses Interview lesen und einzelne Aspekte (nicht nur) im Herzen bewegen…

 

„Klein, aber oho“ des Monats: Ist Micro Content die Antwort auf die immer kürzere Aufmerksamkeitsspanne im Web?

 

Ist Micro Content die Antwort auf die immer kürzere Aufmerksamkeitsspanne im Web?

Quelle: http://www.zielbar.de/micro-content-10251/

 

Inhalt in vier Sätzen:  Es ist ein Dilemma! Während der Output an Brand-Content weiter steigt, sinkt die Aufmerksamkeitsspanne der Rezipienten – auf etwa acht Sekunden. Ist Micro Content da vielleicht eine Lösung? Zielbar-Redakteur Stefan Schütz beleuchtet die Vor- und Nachteile der Content-Häppchen.

Unser Lieblingszitat: „Die sinkende Aufmerksamkeitsspanne stellt eine große Herausforderung für die Kommunikation, Formate, Plattformen und Stakeholder dar. Stehen solche flüchtigen Auseinandersetzungen mit Content doch im krassen Widerspruch zu den eigentlich auf Nachhaltigkeit ausgelegten und hoffentlich vorhandenen Kommunikationsstrategien. Alles, was beispielsweise im Bereich des Content-Marketings bislang unternommen wurde, sollte die langfristige Sichtbarkeit und Akzeptanz einer Marke unterstützen. Wie kann das funktionieren, wenn die Botschaften nur für wenige Sekunden sichtbar respektive einige Stunden oder Tage haltbar sind?“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil auch deine Zielgruppe nicht ewig Zeit für deine hochwertigen Inhalte hat. Für meine leider auch nicht, deshalb muss das als Begründung reichen. 😉

 

Praxis-Guide des Monats: „Republishing“ – die alten Schätzchen sollte man pflegen!

 

Bereits veröffentlichte Inhalte weiter optimieren.

https://de.onpage.org/blog/republishing-der-praxis-guide

 

Inhalt in drei Sätzen: Statt veröffentlichte Bloginhalte zu vergessen und neuen Content zu produzieren (als gäbe es kein Morgen mehr), solltest du deine alten Schätzchen pflegen. Suchmaschinen und menschliche Webseitenbesucher werden dir diese Form der Wertschätzung danken, sagt Content- und SEO-Experte Eric Kubitz. Feundlich wie er ist, hat er uns hier gleich mal einen kleinen Praxis-Guide mitgeliefert.

Unser Lieblingszitat: „In fast allen Redaktionen sorge ich für größtes Entsetzen, wenn ich meinen Halbe-Halbe-Vorschlag mache: Statt, wie bisher, 80 Prozent der Redaktionsarbeitszeit auf neue Meldungen und 20 Prozent auf die Pflege der Seite zu verwenden, empfehle ich mindestens 50 Prozent in die Pflege alter Beiträge zu stecken.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil „Viel hilft viel“ im Content Marketing nicht gilt. Hier geht es um Qualität. Der Ansatz, erfolgreiche Assets durch Aktualisierungen und thematisch sinnvolle Ergänzungen noch besser zu machen, erscheint gerade vor dem Hintergrund des gefürchteten Content-Schocks als ziemlich intelligent. Wer wissen will, wie das „Republishing“ Schritt für Schritt gelingen kann, liest diesen Kubitz.

 

Instrument des Monats: Die Content-Marketing-Strategie-Matrix unterstützt dabei, Content Marketing im Unternehmen einzuführen

 

Template und Slideshare zur Content-Marketing-Strategie-Matrix.

Quelle: http://www.babak-zand.de/anleitung-die-content-marketing-strategie-matrix/

 

Inhalt in drei Sätzen: Eine Content-Strategie ist so wichtig wie komplex. Mit der Content-Marketing-Strategie-Matrix (Freunde dürfen auch CMSM sagen) liefert Autor Babak Zand hier ein Instrument, das dabei hilft einen Anfang im Rahmen der Strategieentwicklung zu finden, die Komplexität zu reduzieren und strategische Ziele im Content Marketing zu priorisieren. Die CMSM (ich weiß gar nicht, ob ich sie so nennen darf) liefert eine erste Roadmap für das weitere Vorgehen, ihre Visualisierungen sorgen für den perfekten Überblick über die CM-Maßnahmen.

Unser Lieblingszitat: „Wofür können Sie die Content-Marketing-Strategie-Matrix jetzt nutzen? Im Gespräch mit Kunden kommt immer wieder die Aussage, dass die Entwicklung einer Content-Strategie zu komplex ist. Das ist – auf den ersten Blick betrachtet – richtig. Aber den Aufwand, den Sie am Anfang in die Entwicklung einer Content-Strategie stecken, zahlt sich dann langfristig im operativen Content-Marketing aus.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil ich schon immer mal den Satz „Willkommen in der Matrix!“ schreiben wollte. 🙂 Und natürlich weil Kollege Zand noch richtig was drauf legt: Neben einem Template zum Download hält er auch noch eine ausführliche Slideshare-Präsentation vor, die die Anwendung der CMSM erklärt. Für Einsteiger ist dieser Beitrag somit Pflichtlektüre!

 

Recap des Monats: Das waren die Content Marketing Masters – Fleißkärtchen für Ben Harmanus!

 

Recap zum Content Marketing Masters 2016.

Quelle: http://unbounce.com/de/content-marketing-de/content-marketing-masters-2016/

 

Inhalt in zwei Sätzen und einem Wort: Selten war eine Überschrift so wenig gestrunzt! DAS ist der „ultimative“, weil extrem ausführliche Recap zu den diesjährigen Content Marketing Masters. Wow!

Unser Lieblingszitat: „Die Content Marketing Masters haben gezeigt, dass im Content Marketing Krieg herrscht. Klassische Werber verkaufen Marketing-Kampagnen als Content Marketing – und echte Content Marketer wehren sich mit Kritik bis hin zu Wutreden. Das kann ich nachvollziehen. Denn auch auf den CMM mussten als Viral-Hits geplante Videos, die das Produkt in den Mittelpunkt stellen, als Content Marketing herhalten. Die Reaktionen des Publikums lassen mich vermuten, dass vielen dieser Irrtum nicht auffällt.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil du dir am Ende des Beitrags den Teilnahmeschein für das Proseminar „Einführungskurs Content Marketing“ gleich mit ausdrucken kannst… Nein, ernsthaft: Ben Harmanus legt hier einen extrem wertigen Beitrag vor, der den Status Quo des Content Marketing in Deutschland abbildet. In seiner Seminararbeit seinem Recap fasst er (unter anderem!) die Beiträge von Mirko Lange, René Kühn, Svenja Teichmann und Dr. Stephan Tiersch zusammen. Ausdrucken, laminieren, über den Schreibtisch hängen!

 

Interview des Monats: Meike Leopold interviewt Content-Strategin und Bestsellerautorin Miriam Löffler

 

Miriam Löffler im Interview mit Meike Leopold.

Quelle: http://www.digitalmediawomen.de/2016/06/10/dmwkaffee-mit-miriam-loeffler/

 

Inhalt in drei Sätzen: Meike Leopold interviewt für Format #DMWKaffee mit… Content-Strategin Miriam Löffler, die mit „Think Content!“ ein Standardwerk zum Content Marketing geschrieben hat. Im Gespräch geht es um Stolperfallen und Best Practices bei der Entwicklung einer Content-Strategie, die Eigenvermarktung von Content-Expertinnen und den Alltag einer quer durch Deutschland reisenden Content-Enthusiastin. Außerdem: Ein kleiner Seitenhieb auf die (oftmals) völlig abstrusen Expertenlisten im Onlinemarketing.

Unser Lieblingszitat: „‚Wir müssen irgendwas mit Content machen‘, reicht nicht als Motiv. Um in der Kommunikation besser zu werden, braucht ein Unternehmen die entsprechende Team-Aufstellung und -Weiterbildung. Außerdem müssen Prozesse und Abläufe oder die Handhabung von Tools geändert werden. Auch das Aufbrechen von Silos spielt eine große Rolle. Wie kann es beispielsweise passieren, dass ich eine Content-Schulung für eine Fachabteilung gebe, die Mitarbeiter aus der Content-Abteilung daran aber nicht teilnehmen?“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Ich musste jetzt wirklich ein paar Minuten überlegen, weil es für mich gar keine Frage ist, dass ein Interview zwischen Corporate-Blog-Expertin Meike Leopold und der bekannten Content-Strategin Miriam Löffler einfach Pflichtlektüre für jeden Content-Aficionado ist. Und dabei bleibt es auch: Das ist Pflichtlektüre – und wird im kommenden Monat hier im Blog abgefragt. 🙂

 

Thesen des Monats: Marie-Christine Schindler zum Newsroom im Unternehmen

 

Fünf Thesen zum Newsroom im Unternehmen.

Quelle: https://www.mcschindler.com/2016/06/20/der-newsroom-im-unternehme-eine-einfuehrung-und-fuenf-thesen/

 

Inhalt in zwei Sätzen und fünf Thesen: Marie-Christine Schindler hat anlässlich des #cosca16 fünf Thesen zum Newsroom im Unternehmen formuliert – und möchte damit zur Diskussion anregen. Die Thesen lauten:

  1. Der Newsroom ist das neue „Wir sind jetzt auch auf Facebook“.
  2. Zuerst müssen sich die Menschen verändern, dann folgt der Newsroom.
  3. Der Big Screen im Newsroom ist nichts mehr als ein Gagdet Gadget.
  4. Die Rollenteilung in Themen und Kanäle ist das neue Vier-Augen-Prinzip.
  5. Zwischen Themen und Kanälen hat die Orientierung an Zielgruppen keinen Platz mehr.

Unser Lieblingszitat: „Alle sprechen vom Newsroom und viele Unternehmen, zunächst aus der Banken- und Versicherungsbranche, wollen auf den Zug aufspringen. Ist der Newsroom ein Hype? Meiner Meinung nach dann ja, wenn man damit nur die räumliche Lösung meint. Will heissen, wenn es so läuft: Erst wird der Raum gebaut mit Stehtisch und Big Screen – die Organisation kann ja dann folgen.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil das Thema Newsroom – zumindest für große Organisationen – ein wahnsinnig spannendes ist. Wer sich aktuell vertiefende Gedanken zur Einführung macht oder das mögliche Vorgehen plant, ist mit diesem Beitrag bestens versorgt. Leseempfehlung!

 

Blogparade des Monats: #Perspektivwechsel im (Content) Marketing

 

Blogparade Content Marketing

Quelle: https://blog.netpress.de/blogparade-perspektivwechsel-im-content-marketing

 

Inhalt in einem Satz: NetPress veranstaltet eine Blogparade mit dem Titel „#Perpektivwechsel im (Content) Marketing“.

Unser Lieblingszitat: „Ganz grob haben wir dabei folgende Fragestellungen im Sinn

  • Welche Bedeutung hat der Perspektivwechsel für Sie im Marketing?
  • Sehen Sie Unterschiede im Vergleich zwischen Content Marketing und anderen Marketing-Disziplinen?

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Der Perspektivenwechsel ist ein ganz zentrales Element im Content Marketing, deshalb ist diese Blogparade sehr zu empfehlen. Beiträge können bis zum 15. Juli „eingereicht“ werden.

„Einen habe ich noch“ des Monats: Langweile deine Zielgruppe nicht, sondern erkläre ihr den Nutzen deines Angebots!

 

Content Marketing Beiträge Juni 11

 

Inhalt in vier Sätzen: Ja, ja, ja, das ist ein Text von mir. 🙂 Eigentlich könnte ich den bei der Blogparade (siehe oben) mitlaufen lassen, denn in diesem Beitrag geht es um den Perspektivenwechsel in der Produktkommunikation (auch ein Teil des Content Marketings!). Um Zielgruppen im Rahmen der Kundenansprache zu erreichen und nicht zu langweilen, sollten Unternehmen ihnen den Nutzen des eigenen Angebots erklären. Wie man den Nutzen definiert und erfolgreich kommuniziert, erklärt dieser Beitrag.

Mein Lieblingszitat: „Du denkst vielleicht: Kommt mir der Ostermann hier jetzt wirklich mit dem Elevator Pitch? Ja, das musste ich. Denn diese Kundenansprache wiederholt sich täglich – und zwar hunderttausend Mal. Nicht im Aufzug, sondern online. Jedes Mal, wenn ein potenzieller Kunde die Website deines Unternehmens aufruft, weil er sich für dein Angebot interessiert, musst du erklären, was du konkret zu bieten hast. Meistens hast du dafür noch weniger Zeit als im Aufzug. Also sollten die zur Verfügung gestellten Informationen für deine Zielgruppe möglichst relevant sein. Sind sie häufig aber nicht.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Das kannst jetzt nur du beurteilen. Da möchte ich mich mal raushalten. 😉

 

Und – habe ich zu viel versprochen? Das waren mal wieder perfekte Beispiele für das hohe Niveau in der Content-Branche, oder? Da ich aber alles andere als perfekt bin, folgende Frage: Habe ich Beiträge übersehen oder schlichtweg vergessen, die hier auch genannt werden sollten? Falls ja, steht dir selbstverständlich unser Kommentarbereich für einen kleinen Hinweis zur Verfügung. Solltest du die hier vertretenen Beiträge auch so lesenswert finden wie wir, freuen wir uns über deine freundliche Empfehlung in den sozialen Netzwerken! 🙂

Ich hoffe, wir lesen uns nächsten Monat wieder. Bis dahin!

 

(Beitragsbildquellen: Mr. Exen /Shutterstock, Sascha Tobias von Hirschfeld & Tanja Josche –> Lean Content Marketing, OSK-Blog –> Oliver Schrott Kommunikation GmbH, Blog Content World –> Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH, Onlinemagazin Zielbar, OnPageMagazin –> OnPage.org GmbH, Babak Zand, Landing Page und Conversion Optimization Blog –> Unbounce, Blog der #DMW –> Digital Media Women e.V., Blog auf www.mcschindler.com –> www.mcschindler.com gmbh, NetPress Blog –> NetPress GmbH)

 

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Content Marketing: Die besten Beiträge im Mai – Leseempfehlung! http://prdesk.de/content-marketing-mai-leseempfehlung/ http://prdesk.de/content-marketing-mai-leseempfehlung/#comments Tue, 24 May 2016 12:36:13 +0000 http://prdesk.de/?p=4460 Ja, ich gebe zu, diese Leseempfehlung wirkt, als hätten unsere Browser ernste Darstellungsprobleme – überall Zielbar. Aber was sollen wir machen? Das Onlinemagazin hat im Mai mit Miriam Löffler, Doris Eichmeier und Babak Zand gleich drei Hochkaräter aufgefahren, die sich mit Content-Themen beschäftigten. Das können wir nicht ignorieren und hat auch nichts damit zu tun, […]

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Ja, ich gebe zu, diese Leseempfehlung wirkt, als hätten unsere Browser ernste Darstellungsprobleme – überall Zielbar. Aber was sollen wir machen? Das Onlinemagazin hat im Mai mit Miriam Löffler, Doris Eichmeier und Babak Zand gleich drei Hochkaräter aufgefahren, die sich mit Content-Themen beschäftigten. Das können wir nicht ignorieren und hat auch nichts damit zu tun, dass der Autor dieses Textes zum Zielbar-Redaktionsteam gehört. Ich schwör! – Also: Worüber berichteten Fachblogs, was diskutier(t)en Branchenexperten?

(Zu den Originalbeiträgen gelangst du, nach dem Klick auf den jeweiligen Screenshot.)

 

Interview des Monats: Miriam Löffler über Content Marketing

 

Interview mit Miriam Löffler.

Quelle: Zielbar, http://www.zielbar.de/content-marketing-interview-9699/

 

Inhalt in drei Sätzen: Zielbar-Redakteur Stefan Schütz interviewt Miriam Löffler, die Autorin des deutschen Standardwerks zum Content Marketing („Think Content!“). Im Gespräch geht es um die Relevanz von Content für das Marketing, „sexy Inhalte“, organisationsinterne Stolpersteine und die Bedeutung von Content Marketing für Start-ups und kleine Unternehmen. Ein Podcast sowie eine Infografik runden den Beitrag ab.

Unser Lieblingszitat: „Die Ursache für ineffizienten Content oder der ineffiziente Umgang mit Content liegt darin, dass die Mitarbeiter weder ihre Produkte noch Zielgruppen richtig kennen. Bevor wir über Content sprechen, fordere ich deshalb die Mitarbeiter ganz bewusst dazu auf, sich erstmal wieder in ihre Firma und Produkte zu verlieben. So werden unfassbar spannende Storys aufgedeckt, die den Mitarbeitern gar nicht mehr so präsent waren. Dabei hilft es, sich mit gewissen Fragen auseinanderzusetzen: Wie wird das Produkt eingesetzt, wie genutzt? Was schätzen Kunden an dem Produkt usw.?“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Miriam Löffler bezeichnet sich selbst als Content-Enthusiastin – jedes Wort dieses Interviews unterstreicht diese Zuschreibung. Wenn die Content-Strategin aus ihrem Arbeitsalltag erzählt, Frage- und Problemstellungen aus Projekten vorstellt und Lösungansätze präsentiert, versteht jeder Rezipient sofort, weshalb der professionelle Umgang mit Inhalten für Unternehmen heute unverzichtbar erscheint.

 

Treiber des Monats: Content Marketing treibt die Digitalisierung

 

Content Marketing treibt die Digitalisierung von Unternehmen voran.

Quelle: damore.de, http://www.damore.de/content-marketing-als-treiber-der-digitalisierung-im-unternehmen/

 

Inhalt in drei Sätzen: Welche Funktionen erfüllt Content Marketing innerhalb von Unternehmen? Diese wichtige Frage stellt Autor Stefan D’Amore in seinem Beitrag. Die Antwort: Implementiert man Content Marketing als zentrale Marketingform (quasi als Bindemittel aller Marketingmaßnahmen und Organisationseinheiten) verändert das die internen Prozesse immens, die Digitalisierung wird forciert.

Unser Lieblingszitat: „Mit seinem hohen Andockpotential an bestehende Verantwortlichkeiten im Unternehmen ist es darum nicht nur die am besten integrierbare Marketingform, sondern eignet sich auch hervorragend dazu, bestehende Organisationsformen zu verändern. So gesehen hat es im Unternehmen aufgrund seiner Veränderungskraft das Potential, außerordentliche Energie freizusetzen und zu fungieren als besonders starker Treiber der – Achtung, Buzzword! – Digitalisierung im Unternehmen.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Stefan D’Amore sich den Themen Content Marketing und Digitalisierung nicht aus Agentursicht nähert (und sie somit zum Verkaufsargument verkommen!), sondern aus der Binnenperspektive. Da er dabei den Überblick behält und wichtige Querverbindungen herstellt, gilt für diesen klasse Beitrag gleich doppelt und dreifach: Leseempfehlung!

 

Strategie des Monats: Die Zukunft deines Content-Erfolgs erreichst du rückwärts!

 

Im Rahmen des Content Marketing die relevanten Touchpoints besetzen!

Quelle: Zielbar, http://www.zielbar.de/content-zukunft-9715/

 

Inhalt in drei Sätzen: Unternehmen müssen mit relevantem Content an den Touchpoints der Customer Journey überzeugen. Zu den wichtigen Content-Arten zählen Kennlern-, Neugierde-, Entscheidungs- und Loyalitäts-Content. Autorin Doris Eichmeier erklärt anschaulich, weshalb es sinnhaft ist, gerade die Content-Basics (Produkttexte, Gebrauchsanweisungen, …) zu optimieren.

Unser Lieblingszitat: „Beginne deshalb mit der Optimierungen genau jener Inhalte, die den Konsumenten überzeugen sollen, Kunde zu werden und zu bleiben. Oder, wenn er schon nicht kauft, zumindest zu einem Verbraucher wird, der deiner Marke wohlgesonnen ist. Arbeite dich von innen nach außen vor. Der Weg von außen nach innen führt nur zu enttäuschten Konsumenten.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Doris Eichmeier legt hier ein extrem starkes Lesestück vor. Der Beitrag vereint Theorie und Praxis perfekt, liefert eine klasse Infografik und schafft echten Mehrwert. Das ist Content, wie wir ihn lieben! Lesen, ausdrucken, laminieren, über den Schreibtisch hängen!

 

 

Positionsbestimmung des Monats: Content ist mehr als Werbung!

 

Ist Content Marketing besser als Werbung?

Quelle: maelroth.com, http://maelroth.com/2016/05/oh-nein-wir-machen-ja-doch-nur-werbung/

 

Inhalt in drei Sätzen: Ist Content Marketing etwa doch nur Werbung, fragt Mael Roth. Seine Antwortet lautet – wenig überraschend – nein, seine Argumentation ist interessant: Denn für die Konsumenten da draußen, seien die Unterschiede zwischen redaktionellem Content und werbenden Inhalten erstens nicht nachvollziehbar und zweitens auch unerheblich.

Unser Lieblingszitat: „Unternehmen können es sich immer weniger leisten, uninteressant zu sein. Es geht um langfristige Eindrücke, die wir bei Konsumenten hinterlassen, um das Kundenerlebnis in Verbindung mit der Marke und um den Fokus auf Informationsbedürfnisse. Um ein Bedürfnis zu befriedigen sollten sich Unternehmen immer weniger darauf konzentrieren, auf eine „KAUF MICH“ Botschaft zu setzen, sondern stattdessen „wir verstehen dich“ kommunizieren.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Die Diskussion „Content Marketing vs. Werbung“ ist nicht neu und Mael Roth wird auch nicht der letzte Autor gewesen sein, der über dieses Thema schreibt. Trotzdem ist diese Form der Positionsbestimmung wichtig, dient sie doch dazu, die Disziplin zu verorten und abzugrenzen.

 

Einzigartigkeit des Monats: Klaus Eck mag zwar süße Versprechen, aber nicht, wenn sie wie eine Kaugummiblase zerplatzen – Plädoyer für Unique Content

 

Plädoyer für exzellenten Content, anstatt Bubblegum.

Quelle: PR-Blogger, http://pr-blogger.de/2016/05/06/es-gibt-im-content-marketing-zuviel-bubble-gum/

 

Inhalt in drei Sätzen: Mancher Content erinnert in seiner Oberflächlichkeit an ein Genre der Rockmusik, das sich Bubblegum nennt und durch simple sowie eingängige Melodien und Refrains auszeichnet. Leider gibt es auch immer mehr Inhalte, die genauso einfach und vordergründig daherkommen, aber schon nach kurzer Zeit wieder vergessen sind. Exzellente Inhalte hingegen

  • sind unique
  • beantworten Fragen der Stakeholder und sind somit zielgruppenrelevant
  • inspirieren den Rezipienten dermaßen, dass er mit dem Content interagiert
  • schaffen Nachhaltigkeit – ohne bunt, süß und weich wie Kaugummi zu sein.

Unser Lieblingszitat: „Jedes ernsthafte Content-Stück zahlt auf Ihre Personenmarke oder Unternehmensreputation ein. Vielleicht verlinkt sogar jemand aus der Medien- oder Bloggerwelt auf Ihren Beitrag, sodass es Ihnen gelingt, in der Aufmerksamkeitsökonomie wahrgenommen zu werden und von den SEO-Effekten zu profitieren. Das ist wesentlich angenehmer als die allzu kurzfristige Wahrnehmung des Bubble Gum Contents und ist ein nachhaltiger Content-Marketing-Ansatz.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Klaus Eck ihn geschrieben hat. Punkt.

 

 

Case des Monats: Die Customer Journey der Zielgruppe analysieren und optimieren – am Beispiel der European Union Naval Force

 

Customer Journey verstehen und User Experience verbessern.

Quelle: Zielbar, http://www.zielbar.de/customer-journey-zielgruppe-9832/

 

Inhalt in zwei Sätzen: Am Beispiel eines realen Cases zeigt Content-Stratege Babak Zand, wie Unternehmen und Institutionen bei der Analyse der Customer Journey und der Optimierung relevanter Touchpoints vorgehen können. Dafür berichtet er von seinen Erfahrungen als Content-Manager bei der European Union Naval Force.

Unser Lieblingszitat: „Wer versteht, wie sich Nutzer auf seiner Website bewegen, der kann dort die User Experience des Besuchers verbessern, indem er oft angelaufene Touchpoints weiter ausbaut und kaum genutzte Touchpoints optimiert.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Ein Case ist ein Case ist ein Case. 🙂 Was ich damit sagen möchte: Learnings aus erfolgreichen Umsetzungen lassen sich für die eigene Arbeit nutzen und einzelne Maßnahmen eventuell adaptieren…

 

Blog des Monats: Bauunternehmerin Heike Eberle über ihren erfolgreichen Serviceblog

 

Heike Eberle über ihren "Serviceblog".

Quelle: publish! Hannover, http://editorial-blog.de/wie-mittelstaendler-corporate-blogs-nutzen/

 

Inhalt in drei Sätzen: Bauunternehmerin Heike Eberle betreibt seit mehreren Jahren den „Serviceblog“ – nach eigenen Angaben sehr erfolgreich. Thematisch liefert sie zielgruppenrelevanten Mehrwert sowie Einblicke in das mittelständische Bauunternehmen.Wie sie den Corporate Blog als Dialoginstrument nutzt und über die Jahre eine treue Community aufgebaut hat, erzählt sie Mathis Paus im Interview.

Unser Lieblingszitat: „Haben Sie direkte Umsatzsteigerungen durch den Blog festgestellt? – Ich muss heute nicht mehr in die Kaltakquise gehen. Die Kunden kommen zu uns. Ich bin sozusagen von der Kundenjägerin zur Sammlerin geworden. Teilweise kommen so viele Anfragen, dass wir gar nicht alle bearbeiten können.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil hier eine Mittelständlerin aus der Praxis erzählt und beweist, dass es im Content Marketing nicht darum geht, möglichst viele Inhalte über jeden nur erdenklichen Kanal zu streuen, sondern authentisch und zielgruppenorientiert zu kommunizieren. Chapeau!

 

#blogfuture des Monats: Auswertung der Interview-Serie zum Corporate Blogging

 

Auswertung der Interview-Serie #blogfuture

Quelle: Start Talking, http://www.start-talking.de/unternehmensblogs-quo-vaditis-blogfuture/

 

Inhalt in drei Sätzen: Meike Leopold wertet hier ihre Serie #blogfuture aus. Dafür hat sie in den zurückliegenden Monaten Interviews mit acht Verantwortlichen großer Unternehmensblogs geführt. Ergebnis: Corporate Blogs gehören zum Kommunikationsmix, liefern Synergieeffekte für die Suchmaschinenoptimierung und dienen insbesondere dem Agenda Setting.

Unser Lieblingszitat: „Bei allen Interviewpartnern bewundere ich die Hingabe an das Bloggen als „Langstreckendisziplin“ des Content Marketing. Der lange Atem geht teilweise mit einer erstaunlichen personellen Kontinuität einher. Auch wenn die Verantwortlichen sich weiterentwickeln und Karriere in ihren Unternehmen machen, halten sie weiterhin ihre schützende Hand über das Blog.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Meike Leopold zu den bundesdeutschen Instanzen zum Thema Corporate Blogs gehört – und zwar nicht nur „in der Theorie“ als Buchautorin, sondern seit 2008 auch als Verantwortliche für verschiedene Blogprojekte. Diese Praxisnähe und Liebe zu gutem Content spiegelt der Beitrag.

 

Klarstellung des Monats: Was in der Werbung nicht funktioniert, klappt auch im Content Marketing nicht!

 

Plädoyer für einen Perspektivenwechsel.

Quelle: PR-Doktor, http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2016/05/18/content-marketing-werbung/

 

Inhalt in drei Sätzen: Auch wenn Content Marketing draufsteht, kommt bei langweiligen Neuigkeiten, Binnenperspektive und Sender-Empfänger-Mentalität doch nur platte Werbung heraus. Dr. Kerstin Hoffmann plädiert deshalb dafür, dass kommunizierende Unternehmen nicht die Fehler der Vergangenheit machen. Stattdessen sollten sie echte Gespräche pflegen, besser zuhören und für mehr Außensicht sorgen – kurz: einen Paradigmenwechsel vollziehen.

Unser Lieblingszitat: „Erinnern wir uns ganz kurz, was Content-Marketing eigentlich bedeutet. Es bedeutet, rund um eine Firma, um Produkte herum spannende, interessante, nützliche oder auch unterhaltsame Inhalte zu entwickeln. So überzeugt ein Unternehmen die entsprechenden Gesprächspartner von der eigenen fachlichen Eignung, baut Marke und Sichtbarkeit auf und verankert sich positiv in den Köpfen der Stakeholder. Dazu braucht man eine Contentstrategie, die sich in die Gesamtkommunikation einbettet, und man muss die Inhalte, das Fachwissen, die Geschichten im eigenen Unternehmen entdecken und entwickeln.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Dr. Kerstin Hoffmann natürlich völlig recht hat – und weiß, wie man auch „selbstdichtende Schaftbolzen“ (hiermit unser Wort des Monats!) spannend kommuniziert. Schöner Beitrag, der charmant zusammenfasst, worin die Stärken des Content Marketing liegen.

 

Zum Ende dieses Beitrags, so ist es mittlerweile schöne Tradition, folgende Frage:

Habe ich etwas vergessen oder übersehen? Hast du in den zurückliegenden Wochen noch andere Blogbeiträge zum Content Marketing gelesen, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte? Dann steht dir selbstverständlich unser Kommentarbereich zur Verfügung! Übrigens gilt das auch, wenn du den einen oder den anderen hier gelisteten Beitrag ausdrücklich loben möchtest. Ich freue mich auf dein Feedback!

Ansonsten bleibt mir an dieser Stelle nichts anderes, als dir für das Vorbeischauen zu danken. Danke schön! 🙂

Ich hoffe, wir lesen uns nächsten Monat. Bis dahin!

 

(Beitragsbildquellen: Mr. Exen /Shutterstock, Stefan D’Amore –> damore.de, Zielbar, Mael Roth –> maelroth.com, Klaus Eck –> PR-Blogger, Publish! –> editorial-blog.de, Meike Leopold –> Start Talking, Dr. Kerstin Hoffmann –> PR-Doktor)

 

 

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http://prdesk.de/content-marketing-mai-leseempfehlung/feed/ 6
Studie: So nutzen KMU Social Media und SEO – oder auch nicht… http://prdesk.de/studie-so-nutzen-kmu-social-media-und-seo/ http://prdesk.de/studie-so-nutzen-kmu-social-media-und-seo/#comments Mon, 23 May 2016 13:17:57 +0000 http://prdesk.de/?p=4381 Für knapp 90 Prozent aller KMU ist die eigene Webpräsenz ein wichtiges Kommunikationsinstrument. 72 Prozent geben an, dass die Corporate Website SEO-optimiert sei, schließlich möchte man in den Suchmaschinen bestmöglich gefunden werden. Also, alles tutti? Nope! Denn in Wirklichkeit sind gerade einmal 1,6 Prozent aller KMU-Webseiten hervorragend optimiert. Und das sagt nicht irgendwer, sondern jemand, […]

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Für knapp 90 Prozent aller KMU ist die eigene Webpräsenz ein wichtiges Kommunikationsinstrument. 72 Prozent geben an, dass die Corporate Website SEO-optimiert sei, schließlich möchte man in den Suchmaschinen bestmöglich gefunden werden. Also, alles tutti? Nope! Denn in Wirklichkeit sind gerade einmal 1,6 Prozent aller KMU-Webseiten hervorragend optimiert. Und das sagt nicht irgendwer, sondern jemand, der es wissen muss: Google.

– Weitere Ergebnisse einer spannenden Studie der Universität Offenburg* stellen wir im Folgenden vor.

 

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es geht in diesem Beitrag nicht darum, den kleinen und mittleren Unternehmen mit erhobenem Zeigefinger zu demonstrieren, dass sie online nur semi-professionell agieren. Vielmehr möchten wir auf Basis aktueller Daten aufzeigen, wo es für das eigene Marketing noch Optimierungspotenzial gibt.

Know-how: Welche Online-Marketing-Maßnahmen sind kleinen und mittelständischen Unternehmen bekannt?

 

Zurück zu den Studienergebnissen: Die Untersuchung der Uni Offenburg basiert auf einer Online-Befragung und einer Analyse der Suchmaschinenoptimierungsmaßnahmen. Im Rahmen der Online-Interviews fragten die Wissenschaftler nach dem Know-how sowie dem Status quo im Bereich des Online-Marketings.

Demnach gehören zu den bekanntesten Online-Marketing-Maßnahmen:

  • E-Mail-Marketing (90 Prozent)
  • Suchmaschinenoptimierung (88 Prozent)
  • Facebook-Marketing (86 Prozent)

Weniger bekannt sind hingegen:

  • Online-PR (49 Prozent)
  • Google My Business (49 Prozent)
  • Affiliate-Marketing (23 Prozent)

Status quo: Wie bewerten KMU die eigene Webpräsenz und das Thema Suchmaschinenoptimierung?

 

Wie bereits erwähnt: Die Corporate Website ist für rund 90 Prozent der KMU ein wichtiges Kommunikationsmittel. 72 Prozent stimmen zu, dass die eigene Webpräsenz SEO-optimiert ist. Knapp die Hälfte der Befragten gibt darüber hinaus an, dass die Webseite für das eigene Marketing ein wichtiger Absatzkanal sei – die gleiche Anzahl erhebt mit entsprechender Web-Analyse-Software die Interaktionen der User.

 

Selbsteinschätzung: Die Webseiten von KMU.

So bewerten die befragten Unternehmen ihre eigene Webpräsenz bezüglich verschiedener Spezifika. (Quelle: Hochschule Offenburg)

 

Die Studienverantwortlichen beleuchteten neben diesen allgemeinen Aspekten insbesondere die Themen SEO und Social Media Marketing – als potenzielle Trafficquellen.

Ergebnis: Suchmaschinenoptimierung wird wertgeschätzt, aber auch als herausfordernd empfunden. Mehr als 70 Prozent der Unternehmen, die SEO-Maßnahmen für sich nutzen, sind der Meinung, dass diese dazu führen, Kunden besser zu erreichen. 54 Prozent sind zufrieden und geben an, damit gute Ergebnisse zu erreichen.

Allerdings sagen auch 58 Prozent, dass SEO sehr aufwendig sei. 56 Prozent beurteilen das eigene Know-How in diesem Bereich als unterdurchschnittlich, da sie nicht über das nötige Wissen dafür verfügten. Die Hälfte findet außerdem, dass die Optimierung der eigenen Webpräsenz für die Suchmaschinen zu teuer sei.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

 

Welchen Stellenwert hat Suchmaschinenoptimierung on KMU?

Wie denken die Verantwortlichen in kleinen und mittelständischen Unternehmen über Suchmaschinenoptimierung? (Quelle: Hochschule Offenburg)

 

 

34 der 2.138 untersuchten KMU-Webseiten sind hervorragend optimiert und damit fit für gute Rankings in der Suchmaschine – laut den Google PageSpeed Insights

 

Zentrales Ergebnis der Studie: Lediglich 1,6 Prozent der untersuchten Webseiten schneiden in einem von Google bereitgestellten Online-Tool (PageSpeed Insights) sehr gut ab. Das Tool validiert einzelne (technische) Parameter und bewertet auf dieser Basis die Eignung für stationäre und mobile Endgeräte.

Wer sich bereits ein wenig mit den Themen Google, Rankings und Suchmaschinenoptimierung beschäftigt hat, weiß, dass der Suchmaschinengigant kaum etwas mehr schätzt (und mit guten Platzierungen in den Suchergebnissen belohnt), als ein perfektes Surferlebnis der User. Neben qualitativ hochwertigen Inhalten und Backlinks von thematisch verwandten Webseiten trägt eine technisch perfekt aufgesetzte und funktionierende Webseite somit zum Rankingerfolg bei. Wichtige Aspekte sind hier: Ladegeschwindigkeit, Antwortzeiten, Datenbereitstellung sowie (auf mobilen Endgeräten) die Bedienbarkeit.

Wie bereits dargestellt ist das Ergebnis in diesem Bereich nicht überzeugend: 67,8 Prozent der untersuchten Webseiten weisen hier „schwerwiegende Schwachstellen“ auf. Fast zwei von drei Webseiten seien mangelhaft umgesetzt.

Hauptfehlerquellen sind demnach

  • die verzögerte Darstellung von Inhalten
  • falsche Schriftgrößen
  • die nicht korrekte Definition der Gültigkeitsdauer von Inhalten bei der mobilen Darstellung der Webseite

Fazit der Wissenschaftler:

„In Anbetracht dieser Werte besteht bei 98,4 Prozent aller Webseiten ein zum Teil erhebliches Optimierungspotenzial, welches bei korrekter Umsetzung die Suchmaschinenplatzierung verbessert.“

Neben den Ergebnissen der PageSpeed Insights untersuchten die Studienmacher auch einen SEO-Klassiker: die wichtigen Meta-Angaben.

 

Beispiel Google-Snippet

 

Das Title-Tag (im Screenshot der Google-Suchergebnisseite in blau) ist ein wichtiger Rankingfaktor. Es wird nicht nur zur Darstellung in den Suchergebnissen genutzt, sondern auch in den verschiedenen Internetbrowsern in der oberen Tableiste angezeigt. Der Title ist von enormer Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung, da nirgendwo sonst der Inhalt der einzelnen Seite so knapp und präzise zu finden ist. Für die Suchmaschinen ist das Title-Tag deshalb auch eine wichtige „Quelle“, um zu eruiren, um was es auf der jeweiligen Seite inhaltlich eigentlich geht. Deshalb sollte das Title-Tag unbedingt alle wesentlichen Keywords enthalten. Überspitzt könnte man sagen: Das Title-Tag ist der Elevator-Pitch für das Ranking, denn hier kommuniziert man direkt mit der Suchmaschine.

Die Meta-Description (im Screenshot der Google-Suchergebnisseite in grau) liefert – wie der Name schon vermuten lässt – einen kurzen Beschreibungstext zum Seiteninhalt. Dieser Text wird sehr häufig auch als Snippet, also Ausschnitt aus der Ergebnisseite, verwendet. Hier haben Seitenbetreiber die Chance, den menschlichen Usern ihre Inhalte möglichst attraktiv zu verkaufen – allerdings nur in zwei Zeilen.

Nahezu jedes zweite untersuchte Unternehmen verzichtet darauf, die Darstellung der eigenen Webseite auf der Ergebnissseite einer Suchmaschine (SERP) gezielt zu beeinflussen. Lediglich 53,8 Prozent der Webseiten haben einen Titel und eine Seitenbeschreibung im Quellcode hinterlegt.

 

 

Teilergebnis SEO

Title-Tag und Meta-Description Verteilung in %. (Quelle: Hochschule Offenburg)

 

Weitere Ergebnisse:

  • Das Title-Tag wird primär zur Darstellung des Firmennamens genutzt – 97,1 Prozent.
  • Allerdings erschließt sich dabei lediglich bei 71,6 Prozent das tatsächliche Tätigkeitsfeld des Unternehmens.
  • „Gravierender Mangel“: Nur 5,2 der hier untersuchten Titel bestehen aus einem ausformulierten Satz. So bekommen die Suchenden bei 94,8 Prozent der Unternehmen lediglich eine (wenig attraktive und nur bedingt überzeugende) Aneinanderreihung von Schlüsselbegriffen angezeigt.
  • Um das Ergebnis abzuheben, für Aufmerksamkeit zu sorgen und einen Impuls bei den menschlichen Betrachtern auszulösen, empfehlen SEOs und Online-Marketing-Experten, die Meta-Description mit einer Handlungsaufforderung zu versehen. Doch nur 2,6 Prozent der Beschreibungstexte enthalten einen direkten Apell bzw. einen Call-to-Action (CTA).

 

Erfolgsmessung: Ein Drittel analysiert den Traffic auf der Webseite. Die übrigen zwei Drittel haben keine Ahnung, was auf ihrer Seite passiert

 

Lediglich ein Drittel der untersuchten Webseiten verfügt über eine angebundene Analysesoftware, mit der das Verhalten der Webseitenbesucher (anonym) zu tracken ist. Zwei Drittel interessieren sich nicht dafür, was da eigentlich auf der eigenen Webpräsenz vor sich geht – und wie man einzelne Seiten im Hinblick auf SEO und Conversions optimieren könnte.

Während 86,5 Prozent Google Analytics einsetzen, verwenden 9,6 Piwik. Interessanter Nebenaspekt: 56 Prozent der eingesetzten Analysesoftware agiert rechtswidrig und nicht datenschutzkonform. Diese Unternehmen tracken den Traffic auf der Webseite (höchstwahrscheinlich unwissend) nicht anonym, sondern mit der jeweiligen IP-Adresse. Das kann abgemahnt werden!

 

Wie nutzen KMU Social Media für das eigene Business?

 

Ein weiterer Aspekt der Untersuchung ist die Nutzung sozialer Medien für das eigene Marketing – und damit die Bereitschaft, bidirektionale Kommunikationskanäle zu nutzen. Auf deutsch: Nutzen KMU die Chance via sozialer Netzwerke einen Dialog mit der Zielgruppe zu etablieren?

Antwort: Eher nein! Von den 2.138 untersuchten kleinen und mittelständischen Unternehmen nutzen 419 soziale Medien, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Das sind lediglich rund 20 Prozent. Somit gilt:

80 Prozent der KMU nutzen 2016 kein Social Media Marketing.

Daher beziehen sich die jetzt folgenden Daten naturgemäß auf das Fünftel der Unternehmen, die die Kommunikation in den sozialen Netzwerken für das eigene Business einsetzen. Davon beschränken sich 67,5 Prozent auf ein soziales Netzwerk, 32,5 Prozent nutzen mehrere soziale Medien:

  1. Facebook (87,1 %)
  2. YouTube (26,7 %)
  3. Twitter (26,5 %)

Während der Kostenfaktor des Social Media Marketings noch positiv gesehen wird (79 Prozent empfinden es als nicht zu teuer), gehen die Meinungen zum Erfolg auseinander: Rund 60 Prozent stimmen der Aussage „Wir erzielen gute Ergebnisse“ nicht bzw. eher nicht zu. Immerhin die Hälfte ist der Meinung, dass die Kundenansprache über die sozialen Netzwerke geeignet ist, um „Kunden besser zu erreichen“.

 

Wie bewerten KMU Social Media Marketing?

So stehen die befragten KMU zum Social Media Marketing. (Quelle: Hochschule Offenburg)

 

Fazit: SEO und Social Media Marketing von KMU? Skepsis, Unwissen und Handlungsbedarf!

 

Ich muss das jetzt noch einmal unterstreichen: Es soll in diesem Beitrag nicht darum gehen, kleine und mittelständische Unternehmen vorzuführen oder als innovationsfeindlich darzustellen. Vielmehr dokumentiert diese Studienzusammenfassung die aktuelle Situation in den Bereichen SEO und Social Media Marketing von KMU.

Skepsis: Während große Marken bzw. fortschrittliche Unternehmen ihre Zielgruppen crossmedial an den relevanten Touchpoints (zu Produkt und Marke) erreichen und ansprechen, nutzen vier von fünf KMU nicht einmal die Chance, einen Dialog mit potenziellen Kunden in den sozialen Netzwerken (also dort, wo sich die Zielgruppen täglich aufhalten!) zu etablieren. Im Gegenteil: 60 Prozent geben an, dass mit Social Media keinen besseren Ergebnisse erzielt werden. Bleibt die Frage, wie professionell bzw. strategisch durchdacht, die Unternehmen dort agieren…

Unwissen: Ja, eine Webpräsenz, die gut in den Suchmaschinen rankt und von Kunden gefunden wird, ist wichtig für das Marketing und somit für das eigene Business – da sind sich die befragten Verantwortlichen weitgehend einig. Geht es allerdings um die konkrete Umsetzung stehen erfahrenen SEOs die Backlinks zu Berge. Schon grundlegende und recht banale Optimierungen (wie Title-Tag und Meta-Description) werden von knapp 50 Prozent der Unternehmen vernachlässigt. Wie es dann mit der Onpage-Optimierung, hochwertigem Content, Backlinkaufbau und regelmäßigen Analysen aussieht, ist leider ziemlich klar. Allerdings scheitern diese Maßnahmen häufig nicht an der fehlenden Motivation, sondern eher am fehlenden Wissen. Denn wer nicht weiß, dass SEO niemals „fertig“ ist oder dass Konsumenten (egal ob im B2C oder B2B) regelrecht erwarten, online relevante Informationen vorzufinden, der kann auch nichts besser machen. Da sind auch wir Dienstleister in der Pflicht, selbst im Jahr 2016 noch immer grundlegende Informationen zur Verfügung zu stellen, die KMU in die Lage versetzen, am Wettbewerb um Aufmerksamkeit für Marke oder Produkt erfolgreich teilnehmen zu können.

Handlungsbedarf: Es ist offensichtlich: Damit kleine und mittelständische Unternehmen heute Kunden und Konsumenten erreichen können, müssen sie in den Aufmerksamkeits-Wettbewerb um die Zielgruppen einsteigen. Nur so verlieren sie nicht den Anschluss. Kurz: Es gibt viel zu tun!

Damit jetzt aber keine depressiven Verstimmungen aufkommen (weil das Ende so nah ist…), weisen wir gerne darauf hin, welche Handlungsempfehlungen die Forscher der Universität Offenburg kleinen und mittelständischen Unternehmen geben:

  • Webseite überprüfen und gegenüber den Suchmaschinen optimieren (SEO-Analyse, Title-Tag sowie Meta-Description prüfen und evtl. verbessern)
  • Datenschutz prüfen (beim Einsatz von Webanalysesoftware)
  • Analysetools nutzen (um den Webtraffic zu messen und die Nutzeraktionen auszuwerten)
  • Online-Schulungsangebot von Google wahrnehmen, um das eigene Online-Marketing zu verbessern (https://digitalworkshop.withgoogle.com/)
  • Dienstleister auf ihre Tauglichkeit überprüfen (um gerade im Bereich SEO bestmöglich aufgestellt zu sein)
  • Social Media für das eigene Marketing nutzen
  • Werbeoptionen von Google AdWords ausreizen
  • Mit E-Mail-Marketing und Newslettern (potenzielle) Kunden an das Unternehmen binden
  • Google MyBusiness nutzen und das eigene Unternehmen bei Verbänden und in Unternehmensportalen listen

 

*Studie der Fakultät für Medien und Informationswesen an der Universität Offenburg.

Titel: „Online-Marketing. Nutzung bei klein- und mittelständischen Unternehmen.“

Erhebungsmethode: Online-Umfrage (162 Teilnehmer) und quantitative sowie qualitative Analyse von SEO-relevanten Website-Elementen (2.138). Davon:

  • 45,5 Prozent Kleinstunternehmen
  • 40,1 Prozent Kleine Unternehmen
  • 4,4 Prozent Mittelständische Unternehmen

Untersuchungszeitraum: 08. Dezember 2015 – 04. Januar 2016.

Ausführlichen Studienergebnisse als PDF zum Download: Online-Marketing – Nutzung bei klein- und mittelständischen Unternehmen.

 

 

Ein ganz herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Prof. Dr. Christopher Zerres, der neben Kai Israel für die Studie verantwortlich zeichnet und uns die Verwendung der Grafiken und Daten gestattete.

(Beitragsbildquelle: Hochschule Offenburg)

 

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Content Marketing: Die besten Beiträge im April – Leseempfehlung! http://prdesk.de/content-marketing-die-besten-beitraege-im-april/ http://prdesk.de/content-marketing-die-besten-beitraege-im-april/#comments Wed, 27 Apr 2016 08:04:29 +0000 http://prdesk.de/?p=4286 Was als Aprilscherz begann, wurde schnell ernst: Der April war ein Monat, in dem die von uns geschätzen Marketing-Blogs und Content-Blogger mal ein paar Pfähle in die Erde rammten, um Grundsätzliches zu klären. Welche Disziplin sollte im Content Marketing den Hut aufhaben, was macht eigentlich ein „Content Marketing Manager“ und wie sollten Unternehmen im Jahr […]

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Was als Aprilscherz begann, wurde schnell ernst: Der April war ein Monat, in dem die von uns geschätzen Marketing-Blogs und Content-Blogger mal ein paar Pfähle in die Erde rammten, um Grundsätzliches zu klären. Welche Disziplin sollte im Content Marketing den Hut aufhaben, was macht eigentlich ein „Content Marketing Manager“ und wie sollten Unternehmen im Jahr 2016 kommunizieren? Das sind nur einige Fragen, die die Kollegen in den vergangenen 30 Tagen beschäftigten.

Also: Worüber berichteten Fachblogs, was diskutier(t)en Branchenexperten?

 

Zu den Originalbeiträgen gelangst du, nach dem Klick auf den jeweiligen Screenshot.

 

Perspektive des Monats: Was ist das entscheidende Kriterium im Content Marketing?

 

Im Content Marketing kommt es auf die richtige Perspektive an.

Quelle: Wissenssucher, http://www.falkhedemann.de/2016/04/06/der-wichtigste-faktor-im-content-marketing/

 

Inhalt in drei Sätzen: Autor Falk Hedemann findet, dass Content Marketing vor allem in Unternehmen noch nicht richtig verstanden wird. Inhalte würden hier viel zu sehr aus „Companydenke“ geplant und produziert. Deshalb plädiert er für einen Perspektivenwechsel und mehr Kundenorientierung.

Unser Lieblingszitat: „Wer wirklich Mehrwert, Relevanz und einfach guten Content erzeugen will, der muss den Perspektivwechsel schaffen und raus aus der Companydenke. Bei der Umsetzung jeder Themenidee muss dann die Frage lauten: Würde mich das auch interessieren, wenn ich nichts mit der Marke zu tun hätte?“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Wenn du mich, diesen Blog oder auch nur diese Serie kennst, weißt du, dass ich zu üppigen und ausgeprägten Longreads neige. Aber diesmal ist die Antwort ganz kurz, da einfach: Du solltest diesen Beitrag lesen, weil Falk Hedemann recht hat. 😉

 

 

Frage des Monats: Wer sollte beim Content Marketing die Verantwortung übernehmen?

 

Welche Disziplin sollte im Content Marketinf federführend sein?

Quelle: Aufgesang Inbound Marketing, http://www.sem-deutschland.de/inbound-marketing-content/wer-macht-dieses-content-marketing/

 

Inhalt in drei Sätzen: Werber, Kreative, SEOs, Online-Marketer, PR-Spezialisten, Social-Media-Verantwortliche, … Wer sollte beim Content Marketing den Hut aufhaben? Olaf Kopp vertritt in diesem Beitrag die Meinung, dass das Marketing aufgrund unternehmensrelevanter Ziele dafür verantwortlich sein sollte.

Unser Lieblingszitat: „Content-Marketing alleine nur für SEO-, PR- oder Social Media-Ziele zu nutzen ist wie mit einem 7,5 Tonner loszufahren um eine Kiste Bier abzuholen. Oft ineffizient!“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil der Artikel eigentlich ein Plädoyer dafür ist, inhaltsgetriebenes Marketing innerhalb eines Unternehmens ganzheitlicher anzugehen, um so strategische und langfristige Unternehmensziele zu erreichen. Weg vom Silo, hin zum Erfolg!

 

BiZ des Monats: Was beinhaltet das Berufsbild eines „Content Marketing Managers“?

 

Was ist ein Content Marketing Manager?

Quelle: toushenne.de, http://www.toushenne.de/newsreader/content-marketing-manager-beruf.html

 

Inhalt in drei Sätzen: Das Berufsbild des „Content Marketing Managers“ ist noch nicht eindeutig definiert. Robert Weller hat sich mit anderen Content-Experten Gedanken darüber gemacht, welche Aufgaben ein CMM zu verantworten hat, welche Qualifikationen dafür nötig sind, wie viel es zu verdienen gibt und welche Ausbildungsmöglichkeiten bestehen. Ein Selbsttest („Bist du ein Content Marketing Manager?“) rundet den Beitrag ab.

Unser Lieblingszitat: „Geht es nach Klaus Eck, ist Content Marketing keine Erstausbildung, denn ,letztlich setzt das Content Marketing einige Erfahrungen in redaktioneller Hinsicht wie in Marketing und PR voraus. Entsprechende Studiengänge oder Praxiserfahrungen halte ich für sehr sinnvoll. Zu theoretisch sollte das Vorgehen beim Content Marketing nicht sein. Aus diesem Grunde lohnt es sich, interdisziplinäre Erfahrungen gesammelt zu haben‘.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil die Diskussion rund um das Berufsbild des „Content Marketing Managers“ wichtig ist. Fragen nach den Aufgaben und Fähigkeiten sowie den Positionen innerhalb eines Teams bzw. Unternehmens und der Ausbildung tragen zur weiteren Professionalisierung des Berufsstands bzw. der Branche bei.

 

Snack des Monats: Ephemeral Marketing und Snackable Content

 

Was leisten Ephemeral Marketing und Content-Snacks?

Quelle: PR Stunt, http://www.pr-stunt.de/ephemeral-marketing-snackable-content/

 

Inhalt in drei Sätzen: Content muss heute kurz und knackig sein, um Zielgruppen zu erreichen und von diesen wirklich konsumiert zu werden, meint PR-Experte Stefan Schütz. Ephemeral Marketing und Content-Snacks entsprechen dieser Anforderung auf sehr unterschiedliche Art und Weise: Während Ephemeral Media-Inhalte nur eine begrenzte Zeit abrufbar sind, lassen sich Content-Snacks schnell und flexibel konsumieren (und teilen).

Unser Lieblingszitat: „Info-Smog, News-Overload, Content-Welle – massenhaft Informationen prasseln täglich auf uns ein. Um damit fertig zu werden und diese zu selektieren, schaffen sich immer mehr User ihren ganz persönlichen Schutzwall. Nicht zuletzt die Diskussion zu Adblockern zeigt, dass es schwieriger geworden ist, zwischen guten und weniger guten Inhalten unterscheiden zu können zu müssen. Andere digitale Restriktionen werden durch Algorithmen der Suchmaschinen oder Social Networks vorgegeben.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Stefan Schütz die beiden Ansätze nicht nur grundlegend vorstellt und eine schicke Infografik im Gepäck hat, sondern auch, weil er die Expertise mitbringt, zu beurteilen, ob und wie Ephemeral Marketing sowie „Snackable Content“ die Marketingziele von Unternehmen unterstützen – oder eben nicht.

 

Impuls des Monats: Diskussionen als Stilmittel im Content Marketing

 

Aufmerksamkeit erregen mit Inhalten, die Diskussionen auslösen.

Quelle: El Instante, http://www.el-instante.de/6-tipps-so-loest-du-mit-deinem-content-diskussionen-aus/

 

Inhalt in drei Sätzen: Lisa-Alexa Kopka liefert sechs Tipps, um mit (kontroversen) Inhalten Diskussionen auszulösen. Wozu das gut sein soll? Unternehmen können so ihr Profil schärfen, in den direkten Dialog mit Zielgruppen eintreten und über den Content interagieren.

Unser Lieblingszitat: „Weiterhin erhältst du durch diskussionswürdigen Content nicht nur eine höhere Reichweite, sondern erfährst gleichzeitig auch mehr über das Verhalten und die Einstellung deiner Leser.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil es Lisa-Alexa natürlich nicht darum geht, Marketingkommunikation „auf Krawall zu bürsten“. Vielmehr plädiert sie vor dem Hintergrund des Content Shocks dafür, neue Impulse im Rahmen der Unternehmenskommunikation zu setzen, die zur Interaktion einladen und darüber hinaus neue Artikelideen generieren (können).

Erkenntnis des Monats: Deshalb werden Inhalte viral – und andere nicht

 

Warum wird Content viral?

Quelle: Cision Germany GmbH –> Andrea Gilgenbach, http://www.cision.com/de/trends/viralen-content-verstehen-6-wissenschaftlich-fundierte-erkenntnisse/

 

Inhalt in einem Satz und einer Aufzählung: Autorin Andrea Gilgenbach beleuchtet die Eigenschaft viralen Contents und fasst dafür Erkenntnisse aus unterschiedlichen Studien und Untersuchungen zusammen.

Ergebnis:

  • Der erste Eindruck zählt
  • Content, der uns glücklich macht, wird eher geteilt
  • bereits geteilte Inhalte bekommen einen Vertrauensvorschuss (wie durch eine Empfehlung)
  • Viralität ist „leistungsorientiert“ und nicht (ich wiederhole: nicht!) vom Budget abhängig

Unser Lieblingszitat: „Ein Patentrezept dazu, wie Content viral werden kann, gibt es nicht. Diese Erkenntnis ist so einfach wie potentiell enttäuschend. Natürlich hoffen wir als Kommunikationsprofis dennoch darauf, unseren Content möglichst weit verbreiten zu können.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil es genauso ist, wie Andrea Gilgenbach schreibt. Jeder (professionelle) Kommunikator hofft, dass die von ihm veröffentlichten Inhalte geteilt werden wie die nächste Influenza. Was man beachten sollte, damit der eigene Content ebenso ansteckend wird, erklärt dieser gelungene Beitrag.

 

Selbstreferenz des Monats: So erreichen KMU langfristige Ziele mit Content Marketing

 

Ziele im Content Marketing

Quelle: Zielbar, http://www.zielbar.de/content-marketing-ziele-9187/

 

Inhalt in drei Sätzen: Mit Content (Marketing) können Selbstständige sowie kleine und mittelständische Unternehmen einen ganzes Set langfristiger Ziele erreichen:

  • Webseite und SEO stärken
  • Produkt- und Markenbekanntheit steigern
  • Community aufbauen
  • Reputation ausbauen
  • Leads generieren
  • Kunden gewinnen und binden

Mit welchen Maßnahmen diese Ziele zu erreichen sind und wie man den Erfolg misst, erklärt der Beitrag.

Das schönste Zitat: „Während die einen verstanden haben, dass sich mit Content Marketing eine bessere, weil dialogorientierte Beziehung zu Interessierten sowie Kunden aufbauen lässt, stellen andere Hootsuite und Buffer auf Dauerfeuer und sorgen top-down für kognitive Dissonanz durch Werbeplattitüden.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Jetzt wird es ein bisschen schwierig, da die Persönlichkeitsspaltung noch nicht sooo weit fortgeschritten ist. Der hier empfohlene Beitrag stammt von mir und ist mein erster Text als Zielbar-Redakteur. Entscheide deshalb bitte einfach selbst, ob das Thema für dich relevant und der Autor empfehlenswert ist.

 

Bullshit des Monats: Kunden wollen eine Beziehung mit einer Marke

 

Kunden wollen keine Beziehung zu einer Marke aufbauen.

Quelle: maelroth.com, http://maelroth.com/2016/04/stop-the-bullshit-kunden-wollen-keine-beziehung-mit-einer-marke/

 

Inhalt in drei Sätzen: Mael Roth nervt es (anscheinend), dass Kunden angedichtet wird, sie wollten eine Beziehung zu einer Marke aufbauen (so wie es immer wieder von Marketern behauptet würde) – vielmehr sei es doch andersherum. Zielgruppen verfügen über ein schmales Zeitbudget und wollen ihre knappe Zeit deshalb sinnvoll investieren. Daher müssten Marken positive Kundenerlebnisse schaffen, damit Zielgruppen mehr Zeit mit ihnen verbringen „wollen“.

Unser Lieblingszitat: „Deshalb entwickeln wir Maßnahmen, mit denen wir uns vorgaukeln können, dass uns Kunden lieben und darauf warten, von uns zu hören. Egal, ob man das jetzt Content Marketing, Social Media Marketing, Advocacy-Programme, oder auch Kundenbindungsmaßnahmen nennt.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil es sich durchaus lohnt, den Begriff der „Beziehung“ im Marketing noch einmal zu differenzieren.

 

Gastbeitrag des Monats: Auffallen trotz des Content-Schocks!

 

Qualität liefern, um dem Content-Shock zu entkommen.

OSK Blog, http://www.osk.de/blog/content-shock-der-flut-der-inhalte-auffallen

 

Inhalt in drei Sätzen: Der Content-Schock ist da – die Timelines der verschiedenen sozialen Netzwerke und das eigene E-Mail-Postfach quillen über. Wie schaffen es Unternehmen vor diesem Hintergrund, Aufmerksamkeit für die eigenen Inhalte zu bekommen? Gastautor Benjamin Brückner empfiehlt, auf Evergreen Content zu setzen und sich im Slow Blogging zu üben.

Unser Lieblingszitat: „Aufmerksamkeit ist die Währung im Netz. Und jede Form von Content möchte ein Stück dieser Aufmerksamkeit für sich beanspruchen. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Leser allmählich die Konzentrationsspanne eines Goldfischs entwickeln.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Benjamin Brückner die Problematik nicht nur einordnet, sondern auch Mehrwert durch Nutzen liefert: Teil des Beitrags ist ein Fünf-Punkte-Plan, der Praxistipps liefert, damit der Corporate Blog auch in Zeiten des Content-Schocks nicht vor Schreck erstarrt.

 

How-to des Monats: So setzt du Storytelling ein, um Zielgruppen auf einer sachlichen und emotionalen Ebene anzusprechen

 

Storytelling: Botschaften in Geschichten kleiden.

Quelle: bloggerabc, https://www.bloggerabc.de/storytelling/

 

Inhalt in drei Sätzen: Gute Geschichten faszinieren Menschen und sprechen Zielgruppen zugleich auf einer sachlichen sowie emotionalen Ebene an. Autorin Stephanie A. Kowalski liefert deshalb Tipps und Tricks, wie (Corporate) Blogger Formate und Strukturen des Storytellings für sich nutzen können. Eine kurze Checkliste und Praxisbeispiele runden den gelungenen Beitrag ab.

Unser Lieblingszitat: „Der Storytelling-Ansatz wird eingesetzt, um mit Kampagnen Zielgruppen auf einer sachlichen und emotionalen Ebene anzusprechen und für die jeweiligen Produkte zu begeistern. Das gelingt aber nur, wenn man es schafft, die Menschen zu unterhalten und gut zu informieren. Dabei werden nicht nur auf Textformate gesetzt, sondern auch auf Formate wie Videos, Fotografien oder Podcasts genutzt.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Storytelling über die rein rationale Informationsvermittlung hinaus geht und somit Kopf und Herz der jeweiligen Zielgruppe gleichermaßen anspricht. Als Technik der Unternehmenskommunikation ist es somit unverzichtbar. Darüber hinaus setzt der Beitrag von Stephanie A. Kowalski auf einem weiteren bloggerabc-Artikel (geschrieben von Edda Klepp) zum Thema auf – und garantiert Interessierten somit den perfekten Einstieg.

App des Monats: Content Marketing mit Facebooks Instant Articles

 

Istant Articles im Content Marketing

Quelle: Sascha Tobias von Hirschfeld & Tanja Josche –> Lean Content Marketing, http://lean-content-marketing.com/content-marketing-mit-instant-articles/

 

Inhalt in drei Sätzen: Facebook öffnet seine mobile App Instant Articles jetzt auch für Unternehmen, damit diese Content direkt und komplett in dem sozialen Netzwerk veröffentlichen können. Auf der einen Seite ist das für Marketer wahnsinnig interessant (denn hier halten sich die meisten Menschen in ihrem digitalen Alltag nun einmal auf), auf der anderen Seite gefährlich (da der Traffic auf die eigene Seite sinken wird und man sich abhängig von Facebook macht). Wie Unternehmen vorgehen sollten, die das enorme Potenzial der Instant Articles nutzen wollen, zeigen die Autoren Tanja Josche und Sascha Tobias von Hirschfeld in diesem Beitrag.

Unser Lieblingszitat: „B2B-Unternehmen sollten einen Einsatz von Facebook grundsätzlich kritisch prüfen. Denn oft lassen sich ihre Zielgruppen über Business Plattformen wie Xing oder LinkedIn besser erreichen. Doch für alle, die Facebook schon jetzt nutzen und dort eine Community aufgebaut haben, lohnt sich ein Blick auf die neue App. Durch Storytelling und eine neue Art des „Content-Erlebens“ könnten sie sich damit von der Konkurrenz abheben.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil er grundlegend erklärt, wie man Instant Articles für das eigene Content Marketing nutzen kann – ohne dabei unkritisch die möglichen Risiken auszuklammern. Klasse Beitrag!

 

Drama des Monats: Modernes Marketing ist ein Muss – und für manche Unternehmen ein Akt

 

Modernes Marketing ist für Unternehmen ein Muss

Quelle: Zielbar, http://www.zielbar.de/modernes-marketing-9435/

 

Inhalt in drei Sätzen: Ob es Unternehmen gefällt oder nicht, die Rahmenbedingungen der Marketingkommunikation haben sich vor dem Hintergrund des digitalen Wandels grundlegend geändert. Um potenzielle Kunden im Jahr 2016 zu erreichen, ist es deshalb notwendig, sich zu öffnen, agil zu handeln und mit viel Empathie Nähe zur Zielgruppe herzustellen. Wie Einsteiger ins moderne Marketing das hinbekommen, erklärt Autor Andreas Quinkert verständlich und leicht nachvollziehbar.

Unser Lieblingszitat: „Dabei ist modernes Marketing (das klingt nicht so abschreckend) heute ein Muss, denn Zielgruppen sind auf herkömmlichem Wege immer schlechter zu erreichen. Hier haben sich die Rahmenbedingungen im Laufe der vergangenen zehn Jahre radikal gewandelt. Davor weiterhin die Augen zu verschließen, ist nichts anderes als Vogel-Strauß-Politik. Heißt im Klartext: Wer sich nicht schleunigst mitverändert bzw. entsprechend anpasst und agiert, den bestraft über kurz oder lang der Markt.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Andreas Quinkert nicht nur der Chefredakteur des Online-Magazins Zielbar ist, sondern auch seit 12 Jahren kleine und mittelständische Unternehmen in ihrer PR- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Kurz: Der Mann weiß worüber er schreibt!

 

Und das war es auch schon.

Vielen Dank fürs Vorbeischauen. Wir lesen uns – spätestens (!) – nächsten Monat wieder. Sollte ich wichtige Beiträge vergessen haben, dann scheu bitte nicht davor zurück, mich das wissen zu lassen. Ebenso steht dir natürlich unser Kommentarbereich zur Verfügung, wenn du die Auswahl ausdrücklich loben möchtest. 🙂

 

(Beitragsbildquellen: Mr. Exen /Shutterstock, Falk Hedemann –> Wissenssucher, Aufgesang Inbound Marketing –> sem-deutschland, Robert Weller –> toushenne.de, Stefan Schütz –> PR Stunt, Lisa-Alexa Kopka –> El Instante, Cision Germany GmbH, Zielbar, Mael Roth,OSK Blog, Daniela Sprung –> bloggerabc, Sascha Tobias von Hirschfeld & Tanja Josche –> Lean Content Marketing, Zielbar)

 

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Startpaket II: Operatives Content Marketing http://prdesk.de/start-operatives-content-marketing/ http://prdesk.de/start-operatives-content-marketing/#respond Thu, 07 Apr 2016 13:50:18 +0000 http://prdesk.de/?p=4157 Das ist der zweite Teil unserer Blogserie zum Einstieg in das Content Marketing. Den ersten Teil zur Content-Strategie findest du hier: Content Marketing Startpaket 1: Content-Strategie     Content Marketing Startpaket 2. Ich weiß, das klingt ein wenig sperrig, aber der Titel beschreibt recht gut, was dich hier erwartet. Denn ich möchte dir in dieser […]

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Das ist der zweite Teil unserer Blogserie zum Einstieg in das Content Marketing. Den ersten Teil zur Content-Strategie findest du hier:

Content Marketing Startpaket 1: Content-Strategie

 

 

Content Marketing Startpaket 2. Ich weiß, das klingt ein wenig sperrig, aber der Titel beschreibt recht gut, was dich hier erwartet. Denn ich möchte dir in dieser kleinen Blogserie ein Paket aus Hintergrundwissen, Praxiserfahrung, Tools und Quellen schnüren, das dich dabei unterstützen soll, den Einstieg in das Content Marketing hinzubekommen – und zwar möglichst problemlos. Natürlich kann ich nur auf die wichtigsten Aspekte eingehen. Wenn du aber Interesse an mehr Input haben solltest, weil dir gefällt, wie inhaltsgetriebenes Marketing deine Unternehmensziele unterstützen kann, dann liefere ich dir massenweise Quellenempfehlungen bewährter Kollegen und bekannter Experten weiter unten.

 

Auf diesen Beitrag habe ich mich sehr gefreut, denn die strategische Vorarbeit ist erledigt, jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt und Inhalte erschaffen. Gibt es etwas Schöneres? Ich finde nicht. 😉

Wenn du schon ein bisschen in diesem Blog gelesen hast, weißt du, dass ich zwar Wert auf Strategie-Disziplin lege, aber (und viele Kollegen werden jetzt sicherlich abwinken und mit dem Kopf schütteln) Unternehmenskommunikation hat auch immer kreative Komponenten. Außerdem betreiben wir hier keine Mathematik, sondern Kommunikation mit Menschen. Da können wir alles noch so exakt planen, Gewissheit, ob wir mit unseren Botschaften durchdringen und erfolgreich sind, bekommen wir erst, nachdem wir sie „gesendet“ haben.

In diesem zweiten Teil, den ich „Operatives Content Marketing“ genannt habe, weil wir jetzt nach der Planung in das konkrete Tagesgeschäft einsteigen, erkläre ich dir mit Hilfe vieler anderer Content-Experten

  • wie du Themen findest und recherchierst
  • diese Themen planst und organisiert
  • wie du deine Inhalte möglichst intelligent verbreitest
  • weshalb du dir um die Suchmaschinenoptimierung (SEO) keinen allzu großen Kopf machen musst
  • warum es für dich spricht, wenn du auch Inhalte externer Anbieter (ja, auch der Konkurrenz) teilst
  • und welche empfehlenswerten Blogs und Fachbücher dich noch viel weiter in das Thema Content Marketing begleiten

Themen finden und den (internen) Content-Flow sicherstellen

 

Das kontinuierliche und regelmäßige Veröffentlichen zielgruppenrelevanter Inhalte stellt kleine und mittelständische Unternehmen häufig vor große Herausforderungen. Schnell stellt sich bei vielen Akteuren die traurige Erkenntnis ein: „Wir haben doch nichts (mehr) zu erzählen.“

Aber das stimmt nicht!

Um dir das zu beweisen, habe ich vor einiger Zeit einen Beitrag veröffentlicht, der sich explizit mit der Themenfindung beschäftigt. Er enthält folgende Schwerpunkte:

  • Tools zur Themenfindung und Themenrecherche
  • Interne Quellen: Diese Content-Schätze schlummern inhouse
  • Externe Quellen: Mitbewerber beobachten + soziale Netzwerke analysieren und für die Themenrecherche nutzen
  • Konkrete Content-Formate und Themenvorschläge, die in jeder Branche umzusetzen sind

 

Lies den Beitrag bitte zumindest mal an und überzeuge dich davon, dass es wirklich genug (interessante) Aspekte gibt, die berichtenswert sind und potenzielle Kunden ansprechen:

 

Content Marketing: Tipps zur Themenfindung und Recherche

 

 

Ich hoffe, du konntest einige neue Ideen für eigene Inhalte sammeln?

Bedenke bei der Themenplanung bitte, dass du schon im Rahmen der Content-Strategie-Entwicklung einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht hast. Wenn du Zielgruppen festgelegt und Personae definiert hast, kennst du die Bedürfnisse deines Zielpublikums. Ohne Hellseher zu sein, weiß ich nämlich, dass deine zukünftigen Themen aus der Schnittmenge zwischen dem tatsächlichen Bedürfnis (Fragen, Problemen, Informationswunsch, …) deiner Zielgruppe und deinen Kernkompetenzen bestehen werden. Diese Schnittmenge bezeichnet man auch als Content Sweet Spot.

Damit zwischen Themenentwicklung und dem Veröffentlichen kein kreatives Chaos ausbricht, machen wir mit einem grundlegenden Werkzeug redaktioneller Arbeit weiter: dem Themen- bzw. Redaktionsplan. Dieser wird dich zukünftig dabei unterstützen, Beiträge und deren Distribution zu planen.

 

Redaktionsplan: Inhalte planen und organisiert veröffentlichen

 

Vor dem „endgültigen“ Redaktionsplan sollte der Themenplan stehen: Denn der Themenplan organisiert deine Content-Ideen. Mit ihm brichst du die Oberthemen deines Content Sweet Spots herunter auf verschiedene Teilbereiche, die du anschließend mit einzelnen Beiträgen „abarbeiten“ kannst. Damit schaffst du dir eine wichtige Grundlage für die Contenterstellung.

Ein Beispiel: PR Desk als Unternehmen und damit auch der Blog des PR Desk beschäftigt sich hauptsächlich mit dem (Ober-)Thema, wie kleine und mittelständische Unternehmen im Rahmen des Content Marketing für ihr Business relevante Zielgruppen erreichen können. Zu den Teilbereichen gehören somit Content-Strategie, Content-Produktion, Content-Distribution, redaktionelle Skills, Tools und Erfolgsmessung. Diese Themen setzen wir in unterschiedlichen Content-Formaten um.

Mit dem Themenplan entwickelst du also ein Set möglicher Themen. Der Redaktionsplan bestimmt konkrete Beiträge und ordnet diesen wichtige Spezifika zu.

 

Deshalb sollte er mindestens (!) folgende Rubriken beinhalten:

  • Veröffentlichungstermin
  • Veröffentlichungsort (Kanal: Blog, Newsletter, Profil in den sozialen Netzwerken, …)
  • Themenbereich (Teilbereich, Kategorie, Themenfeld und/oder Keyword)
  • Konkretes Thema (Überschrift)
  • Format (Artikel, Interview, Checkliste, Infografik, Podcast, Bild, Video, …)
  • Ziel (Information, Diskussion, Etablierung eines Dialogs, Unterhaltung, …)
  • Name des Autors
  • Verantwortlichkeit (für versch. Produktionsschritte, z. B. wer gibt frei?)
  • Deadline
  • Status

 

Stefan Schütz, der auf PR Stunt über Kommunikations- und Social-Media-Themen bloggt, hat einen klasse Service am Start. In dem unten verlinkten Beitrag hat er Vorlagen für Redaktionspläne (die mal mehr und mal weniger ausführlich sind) zusammengetragen und bewertet. Mein Tipp: Surf mal bei Stefan vorbei und probiere die ein oder andere Vorlage aus. Du wirst dann schnell ein Gefühl dafür bekommen, welche Informationen du in dem Dokument zusammenführen musst, um einen kontinuierlichen Workflow etablieren zu können:

 

Warum ein Blog einen Redaktionsplan benötigt

 

 

Content Distribution: Damit die Inhalte auch wirklich bei der Zielgruppe ankommen

 

Content-Hub der Unternehmenspräsenz sollte ein Blog sein. Hier kannst du kontinuierlich Beiträge veröffentlichen, die für die Zielgruppe relevant sind. Die Veröffentlichung organisierst du – wie eben beschrieben – über den Themen – bzw. Redaktionsplan. Der Corporate Blog wird somit zum Dreh- und Angelpunkt der Online-Kommunikation deines Unternehmens. Von hier aus bespielst du wichtige Touchpoints (wie z. B. Facebook, Twitter, Instagram, Xing, …) und (be)setzt wichtige Themen.

Bedenke: Diese Touchpoints hast du bereits im Rahmen der Content-Strategie identifiziert und analysiert. Denn hier hält sich deine jeweilige Zielgruppe auf, hier konsumiert sie Inhalte und empfiehlt sie weiter (siehe dazu Teil 1).

Zu den wichtigsten Distributionskanälen (neben anderen Formen der Earned und Paid Media) gehören die verschiedenen sozialen Netzwerke. Und damit geht die Arbeit erst richtig los!

 

Nimm Social Media ernst – dir folgen potenzielle Multiplikatoren und Kunden!

 

Denn du musst in jedem relevanten Medium eine möglichst aktive Community aufbauen und pflegen, die sich für deine Inhalte interessiert und diese deshalb weiter verteilt. Jede dir bzw. deinem Unternehmensprofil folgende Person ist ein potenzieller Multiplikator – und deshalb wichtig. Nimm deine Follower ernst, trete in den Dialog ein und reagiere angemessen auf Feedback und Kritik. Ein ebenfalls wichtiger Aspekt ist das Kuratieren externer Inhalte (dazu mehr unter „Content Curation“). Außerdem solltest du auch für diese Kanäle definieren, was du hier konkret erreichen möchtest. Du musst dich also fragen, wie das Social Media Marketing deine Unternehmensziele unterstützen soll.

Natürlich gibt es noch viel mehr zu beachten (nicht zu schnell zu viele Kanäle bespielen, keine Top-Down-Kommunikation, nicht zu marktschreierisch auftreten, …), aber eine tiefergehende Betrachtung würde an dieser Stelle nun wirklich den Rahmen sprengen. Ich weise dich aber nochmals auf die Blogempfehlungen weiter unten hin. In den Beiträgen dort findest du viele praktische Tipps für erfolgreiches Social Media Marketing.

Kommen wir aber nun zurück zur Content Distribution:

Es gibt Tools, die dich beim Verwalten deiner Social Media-Konten unterstützen und mit deren Hilfe, du Posts bis zu mehrere Monate vorausplanen kannst. Die bekanntesten Vertreter sind Buffer und Hootsuite. Mit ihnen bespielst du relativ zeitsparend (und in abgespeckter Form auch kostenlos!) deine verschiedenen Profile.

Wir vom PR Desk nutzen die Software Hootsuite:

 

Hootsuite im Rahmen des Content Marketing.

Mit dem Social Media Dashboard von Hootsuite kannst du bequem Social Media-Kanäle bespielen, Themen monitoren und Interaktionen erfassen. (Quelle: Hootsuite)

 

Die Tools sind so aufgebaut, dass du dir die wichtigsten Streams der einzelnen Netzwerke übersichtlich anordnen kannst, um schnell auf Interaktionen reagieren zu können. Neben der Übersichtlichkeit ist vor allem die Möglichkeit des Vorausplanens ein großer Vorteil. Denn so musst du dich nicht jedes Mal im entsprechenden Netzwerk anmelden und posten, sondern kannst quasi automatisiert deine Community mit Informationen (aus deinem Content-Hub) versorgen.

Wir planen zum Beispiel unsere eigenen und ausgewählte externe Beiträge für Twitter schon Wochen voraus:

 

Social Media Posts im Voraus planen mit Hootsuite.

Hier kannst du Beiträge vorausplanen und über die einzelnen Social-Media-Kanäle verteilen. Dieses Beispiel zeigt beispielsweise den Twitter-Redaktionsplan des PR Desk. (Quelle: Hootsuite)

 

Weshalb ich dir diese Automtisierungstools so ausführlich vorstelle? Weil sie an einem ganz wichtigen Punkt zum Einsatz kommen: am direkten Touchpoint zu deinen potenziellen Kunden. Deshalb ist es wichtig, dass du einen Informationsfluss etablierst, der perfekt zu deinem ganz individuellen Arbeitstag passt. Kommunikation via Social Media ist ein schnelles Geschäft. Diese Tools unterstützen dich, weil sie dir Arbeit abnehmen und darüber hinaus Möglichkeiten des Monitorings bieten, die du zur Optimierung deiner Kommunikationsmaßnahmen nutzen solltest.

 

Praxistipp:

Übertreibe die Automation nicht! Bei vielen Menschen kommt es – verständlicherweise – nicht sonderlich gut an, wenn sie von automatisierten Nachrichten und Posts einer Quelle zugepflastert werden. Nutze die Software also bitte nur in Maßen und achte auf einen Veröffentlichungsrhythmus, der dich nicht als üblen Spammer erscheinen lässt.

Was ich damit sagen will: Vermeide möglichst automatisch generierte Nachrichten, die mittels eines vorgefertigten Textes neue Follower begrüßen. Die Community weiß und merkt, dass das keine individuelle Begrüßung ist. Entsprechend abneigend reagieren einige SoMe-Nutzer. Wenn es dir wichtig ist, dann heiße neue Follower (vielleicht selektiv?) persönlich willkommen!

Ein zweites No-go ist das „Rausballern“ eigener Posts: Ja, du kannst und sollst eigene Beiträge streuen, aber achte darauf, dass der Rhythmus zum sozialen Netzwerk passt. Während du bei Twitter (aufgrund der Schnelligkeit und chronologischen Sortierung der Timeline) einen Tweet auch öfter posten kannst, solltest du damit bei Facebook & Co sowie insbesondere den Business-Netzwerken extrem zurückhaltend sein!

Nutze stattdessen die Möglichkeit, größere Reichweite durch thematisch passende Gruppen in den einzelnen Netzwerken herzustellen und dort zum Kontext passend zu posten! So erreichst du nicht nur Follower, die dir direkt folgen, sondern auch andere Mitglieder, die sich anscheinend für das Thema interessieren.

 

 

So, kurz mal durchzählen!

Wir haben jetzt eine Strategie, wissen also wen (Zielgruppe) und was konkret (smartes Ziel) wir im Rahmen der Marketingkommunikation erreichen möchten. Außerdem haben wir geklärt, wo (also über welchen Kanal und an welchem Touchpoint) wir potenzielle Kunden am besten ansprechen können, wie wir geeignete Themen finden und uns organisieren, um einen kontinuierlichen Content-Flow sicherzustellen. War es das? Noch nicht ganz! Wichtig sind auch SEO, das Kuratieren von Inhalten und natürlich die Erfolgsmessung.

Aber der Reihe nach:  Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) der eigenen Webpräsenz gehört zum Standard. Schließlich möchtest du mit deinem „geilen Content“ auch von den Massen via Suchmaschinen gefunden werden.

 

SEO: Liefere Suchmaschinen und menschlichen Besuchern hochwertige Inhalte, dann klappt es auch mit dem Ranking!

 

Gut für uns: Hochwertiger Content und SEO leben in einer glücklichen Beziehung, man könnte sogar behaupten, dass sie sich abgöttisch lieben. Denn sie ergänzen sich perfekt und haben schon viele kleine, süße Backlinks, ähm, „generiert“.

Aber ernsthaft: Qualitativ ansprechender Content bedient gleich mehrere Rankingfaktoren. Einen Überblick der mehr als 200 Faktoren, die Google zu Rate zieht, um eine Webseite zu bewerten, findest du in dieser recht ausführlichen Infografik:

 

Die 200 Rankingfaktoren von Google – in einer gigantischen Infografik

 

Seit einigen Tagen wissen wir offiziell von Google, dass es drei Faktoren gibt, die das Ranking ganz besonders bestimmen:

  • RankBrain (ein lernender Algorithmus, der zwei- bzw. mehrdeutige Suchanfragen besser verstehen und einordnen soll)
  • Backlinks (Links, die externe Webseiten auf unser Angebot setzen)
  • Content (themenrelevante Inhalte, die die Besucher interessieren, auf der Seite halten und so positive Nutzersignale an die Suchmaschine senden)

 

Mehr Infos (inkl. der „offiziellen Bestätigung“) findest du in diesem Google Q&A-Video.

 

Worauf es bei bei der Onpage-Optimierung ankommt, haben die fantastischen Kollegen von HEWO Internetmarketing in dieser ebenso schnieken wie übersichtlichen Infografik zusammengetragen. Und weißt du, was sie jetzt gerade bekommen? Richtig, einen Backlink, denn das ist mal wirklich qualitativ hochwertiger Content. 😉

 

Infografik: Onsite Optimierung Checkliste

 

Die Infografik zeigt dir wichtige Grundlagen, die du nicht vernachlässigen solltest. Bedenke außerdem: Bevor du Inhalte produzierst, mach dich kundig, wie deine Mitbewerber dazu aufgestellt sind und kläre (z. B. mit Googles Keyword-Planer), wonach die User überhaupt suchen. Wenn du dir unsicher bist, dann schau bitte jetzt noch einmal in den ersten Teil dieser Serie. Dort habe ich die Grundlagen dazu rund um das Content-Audit bereits erläutert.

 

Suchmaschinen erkennen die Content-Qualität

 

Aber kommen wir noch einmal zurück zu unserem glücklichen Liebespaar. Wie bereits erwähnt: zwischen guten Inhalten und der Suchmaschinenoptimierung funkt es. Das liegt daran, dass Google & Co. heute ziemlich gut erkennen können, ob die von einer Webseite ausgelieferten Inhalte werthaltig sind – oder eben nicht. Die Macher der Suchmaschine Bing haben das mal erklärt.

Demnach bestimmt der Algorithmus die Qualität der Inhalte anhand dieser drei Faktoren:

 

  • Nutzen: Es ist für die Algorithmen einer Suchmaschine natürlich schwierig einzuschätzen, ob der jeweilige Content dem User einen Nutzen liefert. Zwar versucht man mit sogenannten Prediction-Modellen den Bedarf eines Suchenden einzuschätzen, aber das gelingt nicht immer exakt. Deshalb lässt Bing verschiedene Faktoren in die Bewertung einfließen: Neben den Themen der jeweiligen Webseite und der Informationstiefe des Inhalts, legt die Suchmaschine großen Wert auf uniquen (also einzigartigen und nicht kopierten) Content
  • Autorität: Dahinter verbirgt sich die Frage, ob die Quelle (damit ist hier ein bestimmter Autor gemeint) des jeweiligen Contents Experte in seinem Feld bzw. in seiner Branche ist. Hat diese Quelle beispielsweise schon öfter Beiträge aus diesem Themenbereich publiziert?
  • Präsentation: Bing erfasst, ob die jeweiligen Informationen leicht zu finden, lesbar und gut aufbereitet sind. Ein weiter Aspekt ist die Einbindung von Werbung auf der eigenen Seite. Es sollten nämlich nicht übertrieben viele Anzeigen vom eigentlichen Content ablenken, sonst sieht man die vorderen Plätze in der Suchmaschine nur von den hinteren Seiten aus…

 

Es ist davon auszugehen, dass auch Marktführer Google mit diesen bzw. ähnlichen Kriterien arbeitet.

Du fragst dich jetzt vielleicht: „Wieso reitet der Ostermann so lange auf dem SEO-Thema herum? Es ist doch klar, dass man das eigene Webangebot möglichst optimiert an den Start schicken sollte, schließlich gibt es mehr als genug Konkurrenz da draußen!“ Sehr gut! Leider sehen das nicht allzu viele kleine Player so.

Hier einige Zahlen zum Stand des Onlinemarketings kleiner Unternehmen. Aber ich warne dich, die Ergebnisse sind wirklich nichts für schwache Nerven!

 

Studie: Webseiten deutscher Unternehmen verschenken enorm viel Potenzial

 

Content Curation: Externe Quellen für deinen Content-Flow nutzen

 

Eine Subdisziplin des Content Marketing ist die Content Curation. Darunter wird das Sammeln, Ordnen, Strukturieren und Aufbereiten von externen Informationen im Corporate Blog oder in den sozialen Netzwerken verstanden. Denn du möchtest wahrscheinlich nicht nur deine Inhalte verbreiten – oder?

Du denkst: „Bitte? Es geht hier doch um mein Marketing und meinen Content. Wieso sollte ich denn die Inhalte meiner Konkurrenz verteilen?“ Ich sage: „Viel Erfolg, so wird das nichts!“ Oder magst du in deinem Freundeskreis auch die Vertreter am liebsten, die den ganzen Tag nur über sich sprechen?

Zur ernsthaften Auseinandersetzung mit einem Thema gehört auch, anzuerkennen, dass andere Quellen ebenfalls Qualität bieten. Somit fungierst du gegenüber deinen (potenziellen) Kunden als eine Art Kurator. Denn du kannst am besten beurteilen, welche Informationen aus dem Markenumfeld und Kontext der Branche relevant sind. So erfüllst du eine wichtige (und zumeist auch willkommene) Filterfunktion.

 

Als Unternehmen bzw. Unternehmer signalisierst du:

  • Respekt für die Arbeit deiner Kollegen und Mitbewerber
  • Interesse an einer thematisch fundierten Auseinandersetzung zu deinen Kernthemen (und nicht schnöden Werbedruck durch die rücksichtslose Beschallung deiner ZG nur aus einer einzig wahren Quelle – nämlich deiner)
  • Dass es dir um Mehrwert sowie Nutzen für deine Leser sowie Follower geht – und nicht um übertriebene Selbstdarstellung (bedenke in diesem Zusammenhang, dass Content Marketing vor allem deshalb erfolgreich ist, weil es nicht die eigene Marke bzw. die eigenen Produkte in den Mittelpunkt stellt)
  • Ich bin an Kooperation und Dialog interessiert!

 

Ein Beispiel für Content Curation ist unsere monatlich erscheinende Serie „Content Marketing: Die besten Beitträge im…“. Hier tragen wir die Höhepunkte des Monats (aus verschiedenen deutschsprachigen Kommunikations-Blogs) zusammen, stellen kurz deren Inhalt vor und kommentieren, weshalb es sich lohnt den einzelnen Beitrag zu lesen.

Nutze auch deine Profile in den sozialen Netzwerken, um Inhalte anderer Anbieter zu teilen. Und mach dir keine Sorgen, dass deine Kunden gleich den Anbieter wechseln, weil du ihnen durch das Teilen quasi zeigst, dass es noch andere Mitbewerber gibt. Glaubst du etwa, das wüssten deine Kunden nicht? Die haben sich für dich oder dein Unternehmen entschieden, weil ihnen das Gesamtpaket zusagt – und nicht, weil du aus falsch verstandener Angst so tust, als ob es keine anderen Anbieter in deiner Branche gäbe…

 

Praxistipp:

1. Achte darauf, möglichst hochwertige Inhalte zu kuratieren und zu verbreiten. Wenn du keine Qualität lieferst, wird es dir schwerfallen, regelmäßig einen festen Personenkreis zu erreichen. Denn die untreuen Seelen suchen sich ihre Infos dann woanders.

2. Aber vorsichtig, übertreib es bitte nicht! Content Curation sollte lediglich ein Teil deiner Kommunikation sein – nicht der Hauptteil. Wenn sich kuratierte Inhalte und eigener Content in einem deutlichen Missverhältnis befinden, wirst du nur sehr schwer eine Reputationssteigerung erreichen.

 

 

Drei Tools, die dich bei der Content Curation wirksam unterstützen

 

Das Tool Pocket.

Pocket, ein Tool, um Beiträge und Medien zentral abzulegen und zu kategorisieren. Quelle: Pocket

 

Für den Einstieg habe ich dir hier mal beispielhaft drei beliebte Tools zusammengetragen, die dich dabei unterstützen, Inhalte zu kuratieren:

http://feedly.com/ ⇒ Mit diesem Tool kannst du RSS-Feeds organisieren und deinen eigenen Themen-Newsstream erstellen.

https://getpocket.com/ ⇒ Eigentlich müssten hier jetzt ganz viele Herzchen herumschweben, denn Pocket ist mein absolutes Lieblingstool, da es überaus praktisch ist. Mit Pocket kannst du Beiträge, Links und Medien einfach abspeichern und (viel wichtiger!) später wiederfinden.

https://buffer.com/ ⇒ Buffer ist ein Social-Media-Dashboard, so wie die bereits erwähnte Hootsuite. Mit Buffer kannst du ganz einfach Social-Media-Posts in den einzelnen Netzwerken teilen und auf Interaktionen reagieren.

 

Um das noch einmal ganz deutlich zu machen: mit Feedly sammelst du, mit Pocket sortierst du und mit Buffer verteilst du. So etablierst du einen durchdachten Content-Flow.

 

Praxistipp:

In den sozialen Netzwerken geht es um Aktualität. Wenn du hier Inhalte anderer Quellen teilen möchtest, achte darauf, dass du nicht der (z. B.) hundertste Twitterer bist, der einen Link teilt. Ich kenne Profile, deren Verantwortliche anscheinend Content Curation planen – und zwar mit großem Vorlauf. Das ist aber in den sozialen Netzwerken eher kontraproduktiv, da du so den coolen Kids in deinen zu kurzen Hosen immer nur hinterherläufst und dabei auch noch deine Zahnspange verlierst. Was ich damit sagen will: Langweile deine Follower nicht durch tagelanges Vorausplanen, sondern sei spontan. Wie in den Medien geht es hier um Neuigkeiten. Wenn deine Neuigkeiten aber schon ein paar Tage alt sind, interessiert sich dafür leider niemand mehr…

 

Mehr Infos zum Thema findest du in den verlinkten Beiträgen:

 

Content Curation: Mit fremden Inhalten Anerkennung bekommen

 

 

Kleine Psychologie des Kuratierens im Web

 

 

Erfolgsmessung: Analysieren, optimieren, den besten Content liefern

 

Ich habe jetzt eine gute, eine schlechte und eine ganz schlechte Nachricht für dich.

Die gute Nachricht ist: Content und die Content-Performance lassen sich messen und mit Daten belegen. Die schlechte Nachricht lautet: Das ist meist aufwendig und macht vielen Kommunikatoren nicht den allergrößten Spaß. Die ganz schlechte Nachricht ist: Die Evaluation, ob dein Content sein Ziel erreicht, ist unabdingbar. Ohne Erfolgsmessung brauchst du gar nicht erst anzufangen. Außer, du möchtest Inhalte produzieren, die bei deiner Zielgruppe nicht ankommen und deine Unternehmensziele nicht unterstützen.

Aber keine Sorge, für die Erfolgsmessung brauchst du kein abgeschlossenes Statistikstudium. Es gibt zwar Branchenvertreter, die sehr umfangreiche Modelle zur Evaluation präferieren, aber hier soll es um Grundsätzliches für Content-Marketing-Starter gehen. Tiefergehende Informationen liefern dir die Linktipps am Ende des Abschnitts.

Durch die Evaluation erfährst du,

  • woher die Nutzer auf deine Webseite kommen und welche Suchbegriffe sie genutzt haben, um dich und dein Angebot zu finden
  • wie sich die Besucher auf deiner Webseite verhalten, was sie am meisten interessiert und was (leider) gar nicht
  • wie die Menschen da draußen in den sozialen Netzwerken auf deine Inhalte reagieren, ob sie deinen Content interessant finden oder eher gelangweilt links liegen lassen

Du siehst: Diese Aspekte sind äußerst interessant für dein Projekt. Deshalb gehört die Erfolgsmessung auf jeden Fall zum Redaktionszyklus. Nur so kannst du sukzessive die Qualität deines Angebots steigern.

 

Mögliche Kennzahlen für die Erfolgsmessung deiner Content-Marketing-Aktivitäten

 

Wichtige Kennzahlen sind:

  • Besuche auf einzelnen Seiten
  • Absprungrate (Besucher, die nur eine Seite aufgerufen haben)
  • Seiten pro Besucher (Wie viele Seiten rufen die Besucher im Schnitt auf – je mehr, desto interessanter das Angebot)
  • Wiederkehrrate (Anteil der Besucher, die den Content so interessant finden, dass sie die Seite regelmäßig besuchen)
  • Verweildauer (Wie lang bleiben die Besucher im Durchschnitt auf der Webpräsenz?)
  • Konversionsrate (Wie viele User erreichen die nächste Ebene in einem Prozess, z. B. den Kaufabschluss oder den Download einer Produktbroschüre?)
  • Anzahl der Leads (Wie viele Besucher der Webseite haben innerhalb eines definierten Zeitraums ihre Kontaktdaten zur Newsletter-Anmeldung oder zum Download eines hochwertigen Whitepapers gegeben?)
  • Backlinks
  • Shares in sozialen Netzwerken
  • Likes, Retweets, +1, …

 

Neben der quantitativen Analyse solltest du auch den qualitativen Aspekt nicht vernachlässigen. Denn durch Leserbefragungen und Nutzerfeedback evaluierst du nicht nur wie viele Seiten aufgerufen wurden und wieviel Zeit die Nutzer auf einzelnen Unterseiten verbracht haben, sondern auch warum.

 

Quellen für Kennzahlen

 

Quantitative Aspekte:

Google Analytics

Statistiken aus den einzelnen sozialen Netzwerken, wie z. B. Facebook Insights oder Twitter Analytics

Tools für das Social Media Monitoring

SEO-Tools

 

Qualitative Aspekte:

Umfragen (Leserbefragungen, Nutzerfeedback …)

Kommentare auf dem Blog oder in sozialen Netzwerken

 

Welche Kennzahlen für dein individuelles Projekt von Bedeutung sind, kannst wieder nur du entscheiden. Denn das ist abhängig von den Zielen, die du mit deinem Projekt verfolgst. Im Umkehrschluss bedeutet das: Hast du keine konkreten Ziele definiert, kannst du war Zahlen messen, aber du kannst nicht bewerten, da dir der Bezugsrahmen fehlt…

Erinnerst du dich noch an das Content-Audit aus dem ersten Teil dieser kleinen Serie? Damit fing alles an. Damals. 😉

Fällt dir etwas auf? Du bist jetzt wieder am Anfang – und beurteilst die Qualität deines Contents. Das ist gut. Denn auf diese Art und Weise stellst du sicher, dass deine Inhalte stets aktuell und für die jeweilige Zielgruppe optimiert sind.

 

Wenn du tiefer in das Thema Evaluation / Erfolgsmessung einsteigen möchtest, lege ich dir die Beiträge dieser Kollegen ans Herz:

 

Content strategisch planen und umsetzen Teil 2: Die Erfolgsmessung mit KPI

 

 

Content-Marketing Balanced Scorecard: Wie man Content-Marketing-Maßnahmen messen und steuern kann

 

 

Quellen: Die zwei großen „B“ – Blogs und Bücher

 

Du bist angefixt und möchtest mehr? Kannst du haben! Hier sind einige (persönliche!) Lesetipps, die dich garantiert nicht enttäuschen werden.

 

Empfehlenswerte Blogs zum Content Marketing

 

www.zielbar.de – Online-Magazin und Expertenplattform zu den Themen Content Marketing, Social Media, SEO, Public Relations, Management, Grafik & Design. Die von der Redaktion bzw. den zahlreichen Gastautoren verfassten Beiträge sind hochwertig und verfolgen einen praxisorientierten Ansatz – was daran liegen mag, dass hier fast ausschließlich Praktiker schreiben. Rund um das Projekt tummelt sich eine ebenso aktive wie sympathische Community, die du zu deinem Netzwerk hinzufügen solltest. Leseempfehlung!

 

http://pr-blogger.de/ – Klaus Eck gilt als einer der wichtigsten Influencer zum Content Marketing in Deutschland. Als PR-Blogger schreibt er über Kommunikation und Reputation im Social Web. Rund 20.000 Leser greifen monatlich auf seine und die Beiträge der Gastautoren zu. Nicht nur deshalb zählt der PR-Blogger zur Pflichtlektüre…

 

http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/ – Dr. Kerstin Hoffmann schreibt als PR-Doktor über die Unternehmenskommunikation im digitalen Wandel. Wichtiger Schwerpunkt dabei: Content Marketing.

 

http://maelroth.com/auf-deutsch/ – Content-Stratege Mael Roth bloggt dreisprachig zu Content Marketing, Content-Strategie und Inbound Marketing. Hier findest du immer wieder innovative Ansätze, um die konkreten Herausforderungen der Disziplin zu meistern.

 

http://www.toushenne.de/ – Robert Weller veröffentlicht regelmäßig fachlich versierte Beiträge zu verschiedenen Aspekten des Inbound und Content Marketing. Als Anfänger musst du mal schauen, ob du hier fündig wirst. Der Autor mehrerer Bücher zum Thema Content Marketing hat bezüglich des Niveaus einen gewissen Anspruch…

 

http://keen-communication.com/blog/  – Die österreichische Kommunikationsexpertin Ivana Baric-Gaspar bloggt zur digitalen Unternehmenskommunikation sowie zum Content Marketing. Diesen Blog möchte ich dir ausdrücklich empfehlen, da sich in den Beiträgen von Ivana Baric-Gaspar wichtige Theorie und ebenso wichtige Praxis eine angenehme Waage halten.

 

http://www.babak-zand.de/ – Content-Stratege Babak Zand liefert in die Tiefe gehende (eher akademisch geprägte) Beiträge zu allen Aspekten des Content Marketing. Anfänger müssen allerdings selbst entscheiden, ob ihnen der Autor nicht ein bisschen zu hoch fliegt. Aber seine Themen (Content-Audit! / Content-Marketing Balanced Scorecard!) solltest du auf jeden Fall auf dem Schirm behalten.

 

http://lean-content-marketing.com/ – Sascha Tobias von Hirschfeld und Tanja Josche sind zwei Autoren, die ich persönlich sehr schätze, da sie unter dem Label „Lean Content Marketing“ die komplexen Herausforderungen der Disziplin leicht verständlich auf den Punkt bringen. Den Blog der beiden Buchautoren kann ich dir ausdrücklich empfehlen. Hier findest du ausführliche Anleitungen und How-tos, die diesen Blogbeitrag perfekt ergänzen.

 

http://www.el-instante.de/blog/ – Lisa-Alexa Kopka ist das „Küken“ in dieser Aufzählung – und das ist gar nicht despektierlich, sondern sehr respektvoll gemeint. Denn die frischgebackene „Bachelorette in Medien- und Kommunikationsmanagement“ ist zwar noch recht jung, trotzdem schreibt sie praxisnah und in einem angenehm persönlichen Stil über die Themen der digitalen Kommunikation. Ihre große Leserschaft bestätigt, dass sie einen perfekten Themenmix bietet und dabei den richtigen Ton findet.

 

Fachliteratur Content Marketing

Zum Content Marketing sowie angrenzenden Disziplinen gibt es unendlich viele Informationsquellen – auch ganz klassich auf Papier. (Quelle: PR Desk)

 

 

Empfehlenswerte Fachbücher

 

Miriam Löffler: Think Content! Grundlagen und Strategien für erfolgreiches Content-Marketing, Rheinwerk Verlag, 2013.  ⇒ Liegt bei mir unter dem Kopfkissen. „Think Content!“ liefert den perfekten Mix aus Theorie und Praxis – für Einsteiger, Ambitionierte und Profis. Standardwerk!

 

Klaus Eck & Doris Eichmeier: Die Content-Revolution im Unternehmen. Neue Perspektiven durch Content-Marketing und -Strategie, Haufe, 2014.  ⇒These: Content-Marketing revolutioniert die Unternehmenskommunikation. Wie Unternehmen eine Content-Strategie entwickeln können, welche Vorbereitungen es zu beachten gilt, was eine funktionierende Content-Struktur ausmacht, wie Inhalte geschaffen und verteilt werden und wie man den Kommunikationserfolg misst. Das erklären die beiden Autoren praxisnah.

 

Sascha Tobias von Hirschfeld & Tanja Josche: Lean Content Marketing. Groß denken, schlank starten, CreateSpace Independent Publishing Platform, 2014  ⇒ Praxisleitfaden mit Schwerpunkt B2B-Marketing, der den Leser durch die Grundlagen und Voraussetzungen des Content Marketing führt. Neben der Content-Strategie widmen sich die beiden Autoren den Themen Content-Produktion, Content-Distribution, Lead Management, der Implementierung entsprechender Prozesse sowie der Erfolgsmessung. Ein kleiner, aber außerordentlich gehaltvoller Leitfaden zum Content Marketing!

 

Kerstin Hoffmann: Web oder stirb! Erfolgreiche Unternehmenskommunikation in Zeiten des digitalen Wandels, Haufe, 2015. ⇒ Kommunikationsexpertin Dr. Kerstin Hoffmann erklärt, weshalb Unternehmen eine (neue) Digitalstrategie brauchen. Sie ordnet die Anforderungen an die Unternehmenskommunikation heutiger Zeit ein und zeigt auf, wie Unternehmen auf Basis einer professionellen Content-Strategie Inhalte für das eigene Marketing nutzen können.

 

Barbara Ward: Fit für Content Marketing. Inhalt mit Nutzen statt leerer Versprechen, Business Village, 2015. ⇒ Praxisnaher Einstieg in das Content Marketing: Barbara Ward zeigt, wie man eine Content-Strategie entwickelt, Inhalte professionell produziert und was eigentlich guten Content ausmacht.

 

So, geschafft! Das war er, mein persönlich gehaltener Ritt durch das Content Marketing – von der Content-Strategie über die Content-Produktion bis zur Distribution und Erfolgsmessung. Wie schon im ersten Teil dieser kleinen Serie erwähnt: Nur du kannst entscheiden, welche Ratschläge dir und einem Projekt tatsächlich weiterhelfen. Deshalb hoffe ich, dass ich dir einen ersten Einblick in das inhaltsgetriebene Marketing liefern konnte, mit dem du auch wirklich ganz konkret etwas anfangen kannst und der dich ebenso Content-affin werden lässt wie mich. Hier fließt schließlich Herzblut. 😉

Und wenn dein Business irgendwann mal durch die Decke gehen sollte, deine Inhalte eine aktive Community begeistern und du ein echter Content-Rockstar geworden bist, dann denk doch bitte mal an deinen alten Content-Kumpel Marc zurück. Der sitzt dann hier in seiner Schreibstube, surft durch die unendlichen Weiten des Internets und freut sich über deinen Erfolg.

Einen letzten Tipp möchte ich dir aber noch mit auf deine Content-Reise geben: Behalte den Kopf über Wasser, lass dich nicht unterkriegen, wenn einzelne Maßnahmen nicht optimal laufen!

Analysiere stattdessen, bleibe agil und lerne aus möglichen Fehlern. Ich weiß, es gibt genügend „Experten“, die den Eindruck vermitteln, als würde bei ihnen alles mit einem Fingerschnipp sofort perfekt funktionieren. Aber mal ehrlich: Content Marketing ist ein ziemlich komplexes Thema, außerdem haben wir es – trotz Zielgruppen und Personae – immer mit realen Menschen zu tun. Glaubst du wirklich, dass da sofort alles nach Plan läuft? Ich nicht, aber genau das finde ich ganz persönlich spannend.

Viel Erfolg!

 

Solltest du weitergehende Fragen zum Content Marketing oder Anmerkungen zum vorliegenden Text haben, weißt du ja, wo du mich findest.

 

(Beitragsbildquellen: Sergey Nivens / Shutterstock, Hootsuite, Pocket, Hewo Internetmarketing)

 

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http://prdesk.de/start-operatives-content-marketing/feed/ 0
Content Marketing: Die besten Beiträge im März – Leseempfehlung! http://prdesk.de/content-marketing-die-besten-beitraege-im-maerz-leseempfehlung/ http://prdesk.de/content-marketing-die-besten-beitraege-im-maerz-leseempfehlung/#comments Tue, 29 Mar 2016 09:46:43 +0000 http://prdesk.de/?p=4152 Was für ein Monat! Der März hatte es wirklich in sich: Content Marketing Conference (CMCX) in München, Campixx:Week in Berlin, Cebit und Rock the Blog in Hannover. Es ist sicherlich nicht übertrieben, zu behaupten, dass die Themen Content Marketing und Digitaliserung in all ihren Facetten den März rockten. Selbstverständlich gab es flankierend auch wieder spannende, […]

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Was für ein Monat! Der März hatte es wirklich in sich: Content Marketing Conference (CMCX) in München, Campixx:Week in Berlin, Cebit und Rock the Blog in Hannover. Es ist sicherlich nicht übertrieben, zu behaupten, dass die Themen Content Marketing und Digitaliserung in all ihren Facetten den März rockten. Selbstverständlich gab es flankierend auch wieder spannende, wichtige und sehr lesenswerte Blogbeiträge, die ich dir hiermit ans Herz legen möchte.

Also: Worüber berichteten Fachblogs, was diskutier(t)en Branchenexperten? Zu den Originalbeiträgen gelangst du, wenn du auf den jeweiligen Screenshot klickst.

 

Konferenz des Monats: Ergebnisse der Content Marketing Conference (CMCX) in München

 

Zusammenfassung der beiden Tage der CMCX in München.

Quelle: Ebner Verlag GmbH und Co KG –> Communicate and sell, http://www.communicateandsell.de/strategie/die-content-marketing-conference-cmcx-in-muenchen-erster-tag/

 

Inhalt in drei Sätzen: Dr. Simon Geisler und Christine Gerber fassen in zwei Beiträgen die Schlaglichter der Content Marketing Conference in München zusammen. Wie ist der Stand der Branche, worüber wird inhaltlich diskutiert, was gibt es Neues von bekannten Vordenkern? Die beiden Autoren versuchen sich an einer Antwort und schildern den lebendigen Konferenzalltag.

Unser Lieblingszitat: „Ob gestützt durch ein Tool à la Scompler oder nicht – alles, was im Content Marketing ohne Strategie und im Rahmen einer Strategie fixierte messbare Ziele unternommen wird, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt. Fast könnte man denken, diese Zusammenhänge müsse mittlerweile jeder verstanden haben. Jedoch zeigt eben eben eine Debatte wie die von Thomas Strerath um die angebliche Content-Lüge angestoßene, dass dies noch mitnichten so ist. Da ist noch viel Aufklärung und Basisarbeit zu leisten.“

Weshalb du diesen Beitrag lesen solltest: Weil du dich wahrscheinlich nicht viel komprimierter auf den aktuellen Stand zum Content Marketing bringen kannst – immerhin ist die CMCX mittlerweile die größte europäische Content Marketing-Veranstaltung. Neben vielen interessanten Cases lieferten die Referenten Input zu den Themen

  • Content-Strategie
  • Content-Planung
  • Content Seeding
  • Storytelling
  • Native Advertising
  • Recht
  • Erfolgsmessung und ROI

Du siehst, das Programm liest sich wie das Inhaltsverzeichnis eines Fachbuchs zum Content Marketing. Deshalb gilt – wie für jeden hier vorgeschlagenen Beitrag – eine dicke Leseempfehlung!

 

Definition des Monats: Content-Strategie vs. Content-Marketing-Strategie

 

Worin liegt der Unterschied zwischen einer Content-Strategie und einer Content-Marketing-Strategie?

Quelle: Aufgesang Inbound Marketing, http://www.sem-deutschland.de/inbound-marketing-content/content-strategie-vs-content-marketing-strategie/

 

Inhalt in drei Sätzen: In einem Gastbeitrag für sem-deutschland beantwortet Content-Stratege Babak Zand die Frage, wie sich die Content-Strategie von der  Content-Marketing-Strategie unterscheidet: Die Content-Strategie legt die konkreten Arbeits- und Freigabeprozesse, die zu verwendenden Technologien sowie Guidelines fest und ist Teil eines ständigen Prozesses, der fortlaufend optimiert wird. Die Content-Marketing-Strategie hingegen schafft den inhaltlichen Rahmen und beschreibt Elemente wie Unternehmensvision, Kernbotschaften sowie Kanäle.

Unser Lieblingszitat: „Content-Marketing ist keine Sache, die man einfach aus dem Ärmel schüttelt. Es gehört – ähnlich wie beim Redaktionsbetrieb – verdammt viel Vorbereitung und strategische Überlegung dazu, wenn man auf Dauer mit Content-Marketing erfolgreich sein will.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen:

1. Es kann nicht schaden, wenn alle Beteiligten wissen, wovon sie überhaupt reden – und über den Begriff Content Marketing wird (weiß Gott!) viel gesprochen, diskutiert und geschrieben.

2. Die falsche Verwendung der Begrifflichkeiten kann – so Babak Zand – zu teuren Missverständnissen führen, wenn beispielsweise externe Dienstleister beauftragt werden.

Momente des Monats: Was sind Micro Moments und wie kann ich diese für das Content Marketing nutzen?

 

Micro Moments im Content Marketing

Quelle: toushenne.de, http://www.toushenne.de/newsreader/micro-moments-content-marketing.html

 

Inhalt in drei Sätzen: Robert Weller (Blogger, Dozent und Buchautor) schreibt über den Schnittpunkt zwischen User Experience, Customer Journey und Mobile Usage. Google nennt diesen Schnittpunkt „Micro Moments“. Für Marketer ist er interessant, da Nutzer im Rahmen des Pull-Marketings hier mit Unternehmen und Marken in Kontakt treten, um Informationen zu erhalten, die sie in diesem Moment wirklich interessieren.

Unser Lieblingszitat: „Im Gegensatz zu Push-Marketing-Ansätzen zielen Micro Moments auf den Einsatz von Pull-Marketing ab. In einer Zeit, wo der Großteil potenzieller Kunden klassischer Werbung eher kritisch gegenübersteht, sind eben diese Momente ein geeigneter Zeitpunkt, um unsere Marke bei der Zielgruppe zu positionieren.“

Weshalb du diesen Beitrag lesen solltest: Relevanter Content zur richtigen Zeit am richtigen Ort – möglichst im nachgefragten Format – gehört zum Grundprinzip des Content Marketing. Da es aber auch für erfahrene Marketer nicht immer ganz einfach ist, zu entscheiden, wann und wo welcher Content geeignet ist, liefern Beiträge wie dieser wichtige Hintergrundinformationen. Deshalb: Leseempfehlung!

 

Fragen des Monats: Sieben Fragen, die sich Contentproduzenten regelmäßig stellen sollten

 

So schafft man relevante Inhalte, sagt PR-Doktor Kerstin Hoffmann.

Quelle: PR-Doktor, http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2016/03/16/7-fragen-fuer-erfolgreichen-content/

 

Inhalt in drei Sätzen: PR-Doktor Dr. Kerstin Hoffmann liefert sieben Fragen, die jeder Contentproduzent grundlegend beachten sollte, um qualitativ hochwertige Inhalte zu kreieren. Sie empfiehlt, Personae zu definieren, Kanäle und Offline-Kontaktpunkte zu bestimmen, Bedürfnisse der Rezipienten zu erforschen, Problemlösungen anzubieten, möglichst (neue) Erkenntnisse zu liefern, nutzenorientiert zu denken und zu formulieren (bereits in der Überschrift!) und einen weiterführenden Impuls auszulösen. So könnten die produzierten Inhalte Sichtbarkeit erzeugen und Aufmerksamkeit bekommen.

Unser Lieblingszitat: „Eigentlich sind die Fragen ganz einfach. Aber meine Erfahrung gerade aus der Arbeit mit erfahrenen Praktikern, die schon seit langem Inhalte planen, produzieren und veröffentlichen, ist: Wenn man sie sich wirklich über einen gewissen Zeitraum hinweg für jedes einzelne Contentstück vornimmt und genau hinschaut, dann bewirkt das oft noch einmal einen erstaunlichen Sprung hin zu mehr Sichtbarkeit und viel höherer wahrgenommener Qualität; gerade dann übrigens, wenn sich mit der Zeit bereits eine gewisse Routine eingestellt hat.“

Weshalb du diesen Beitrag lesen solltest: Dr. Kerstin Hoffmann bietet mit diesem Beitrag eine ganz konkrete Anleitung, um relevante „Contentstücke“ (gemeint sind damit nicht nut Texte) professionell zu erstellen. Auch „Profis“ und „Experten“ sollten hin und wieder mal in diese Liste schauen, denn wer kann sich schon davon freisprechen, in der Routine nicht auch mal den Blick für das Wesentliche zu verlieren? Ich jedenfalls nicht. 😉

How-to des Monats: So erstellst du eine Content-Marketing-Strategie

 

Wie erstellt man eine Content-Marketing-Strategie?

Quelle: textbest GmbH, http://www.textbest.de/blog/content-marketing-strategie/

 

Inhalt in drei Sätzen: Online-Redakteur Carsten Weißmann erklärt, wie kleine Unternehmen, Selbständige und Blogger eine Content-Marketing-Strategie entwickeln können. Phase für Phase führt er mit praxisorientierten Leitfragen durch die Strategieentwicklung. Schwerpunkte dabei sind: Zieldefinition, Content-Audit, Implementierung, Content-Planung sowie das Content-Management.

Unser Lieblingszitat: „Viele Köche verderben bekanntlich den Brei. Das ist in vielen Branchen und Projekten der Fall und gilt genauso für das Content-Marketing. Dennoch bleibt Content-Marketing nicht den ganz Großen vorbehalten. Eine durchdachte Content-Marketing-Strategie lässt sich gleichermaßen für kleine Unternehmen und Blogger nutzen.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil es Carsten Weißmann gelingt, die Entwicklung einer komplexen Content-Marketing-Strategie mit verhältnismäßig wenigen Worten zu beschreiben. Außerdem liefert er ein Set aus Fragen, die dem Leser einen roten Faden für die Strategieentwicklung aufzeigen. So macht er es vor allem Einsteigern angenehm einfach, Content mit mehr Strategie zu entwickeln.

Wie man hört, soll das nicht ganz unwichtig sein… 😉

 

Entschleunigung des Monats: Slow-Blogging im Content Marketing

 

Slow Blogging im Content Marketing von Ivana Baric-Gaspar.

Quelle: Keen Online Communication, http://keen-communication.com/slow-blogging-im-content-marketing/

 

Inhalt in drei Sätzen: Ivana Baric-Gaspar beschreibt die Synergien von Slow Blogging und Content Marketing. Die Autorin plädiert vor dem Hintergrund des allgegenwärtigen Content-Schocks dafür, auf dem eigenen Block einen Gang herunter zu schalten und Inhalte nicht wie am Fließband zu produzieren. Schließlich gebe es auch andere Wege bzw. Kanäle (Kuratieren, Kommentieren, Kommunizieren, Diversifizieren), um die selbstgesteckten Content Marketing-Ziele zu erreichen.

Unser Lieblingszitat: „Die Ansätze von Slow Blogging und Content Marketing zu vereinen, gleicht manchmal dem Versuch einen Ofen aus Holz zu bauen. Zum Glück löst sich dieses Problem bei genaueren Hinsehen fast von selbst, denn Bloggen ist nicht das Einzige, das Content Marketing ausmacht. Es gibt viele andere Wege, um im Social Web Präsenz zu zeigen, für seine Dialoggruppen relevant zu sein und sich als Thought Leader zu positionieren.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen:  Die von mir äußerst geschätzte Kollegin Baric-Gaspar führt mit einem Augenzwinkern in das Slow Blogging ein – und plädiert zwischen den Zeilen immer wieder für Content-Qualität. Manchmal ist weniger eben mehr – wobei die österreichische Kommunikations-Expertin aufzeigt, dass es gar nicht um weniger, sondern vielmehr um „anders“ geht. Wer Interesse daran hat, sein Content Marketing „breiter aufzustellen“, der sollte diesen Beitrag unbedingt lesen.

Das Thema Slow Blogging war darüber hinaus auch der ZIELBAR zwei Artikel im März wert. Wenn du dich also noch weiter entschleunigen möchtest, kann ich dir guten Gewissens diese Beiträge von Benjamin Brückner und Dani Schenker empfehlen:

Slow Blogging: Totaler Quark oder Crème fraîche?

Slow Blogging: Mit diesen Tipps schaffst du wertvolle Artikel für deine Leser

 

Spielerei des Monats: Wie kann man den Ansatz der Gamification für das Content Marketing nutzen?

 

Stefan Schütz über Gamification im Content Marketing.

Quelle: PR-Stunt, http://www.pr-stunt.de/gamification/

 

Inhalt in drei Sätzen: Um die Stakeholder vor dem Hintergrund des digitalen Wandels auch weiterhin erreichen zu können, bedarf es neuer crossmedialer Darstellungsformen, kreativer Ideen und innovativer Ansätze. Gamification kann den Spaß am Umgang mit – von Unternehmen zur Verfügung gestellten – Inhalten befördern. Prämisse: Humor driftet nicht ins Alberne ab und Spielspaß schafft Relevanz.

Unser Lieblingszitat: „Für das Content-Marketing von Unternehmen bedeuten diese 5 Säulen der Gamification, dass die zu kolportierenden Inhalte an der gesamten Markenpositionierung ausgerichtet sein müssen, dass das angewandte Storytelling der Markenwahrnehmung entsprechen muss, dass die eigentliche Kernbotschaft nahtlos in die Strategie integriert werden kann, dass die relevante Zielgruppe sich punktgenau und prägnant angesprochen fühlen sollte und dass der gesamte Prozess sich an den Grundsätzen nachhaltiger Kommunikation orientieren muss.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil (vor allem) technikaffine Zielgruppen anspruchsvoller werden. Kommunikatoren müssen entsprechend darauf reagieren und Strategie sowie Taktik darauf abstimmen. Gamification kann kann bestehende Kommunikationsstrukturen aufbrechen und perfekt ergänzen. Deshalb hat sie für die Unternehmenskommunikation großes Potenzial. Was es beim Einsatz von Gamification zu beachten gilt, erklärt PR-Experte Stefan Schütz in diesem Beitrag.

 

Optimierung des Monats: Mit Nutzerfeedback die eigenen Inhalte verbessern

 

Mit dem Feedback der Kunden die Webseiteninhalte optimieren.

Quelle: Franz Keim, http://www.franz-keim.de/content-optimierung-nutzerfeedback/

 

Inhalt in drei Sätzen: Nutzerfeedback aus Kommentaren oder eigens erstellten Umfragen unterstützt die Content-Optimierung eines Webangebots: Während die üblichen Metriken aus der Webanalyse quantitative Aspekte beleuchten, ermöglicht die Auswertung des Nutzerfeedbacks einen qualitativen Blick. Statt reine Informationen zum „wie viel“ (Zugriffe eine Unterseite hatte, z. B.) erhält der Webseitenbetreiber so auch Angaben zum „warum“ (eine Unterseite Zugriffe hatte) – und kann neue KPIs sowie konkrete Maßnahmen zur Content-Optimierung entwickeln.

Unser Lieblingszitat: „Aus der Webanalyse kann ich sehr gut erkennen, welche Seiten wie bei den Nutzer ankommen, z. B. auf Basis von Interaktionen mit bestimmten Elementen, Absprungraten, etc. Aber wenn es um die Frage geht, warum bestimmte Seiten so gut funktionieren und andere nicht, sind wir auf unsere Meinungen angewiesen, um passende Hypothesen für die Optimierung zu entwickeln.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil es im Content Marketing um Inhalte geht, die dem Rezipienten die benötigte Information zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort im geeigneten Format präsentieren. Um solch hochwertige Inhalte zu erschaffen, muss der Absender regelmäßig analysieren, ob sein Content diesen Qualitätskriterien entspricht. Franz Keim berichtet hier praxisnah über seine Erfahrungen dabei. Daumen hoch, klasse Beitrag!

 

Offtopic des Monats: Die Digitalisierung und der Mittelstand

 

Digitalisierung und Mittelstand von Robert Nagel.

Quelle: ZIELBAR, http://www.zielbar.de/digitalisierung-mittelstand-8574/

 

Inhalt in drei Sätzen: Beim Thema Digitalisierung gibt es eine ganze Menge interessengeleitete Panikmache, eine zu breite Verwendung des Begriffs sowie viel Emotionen – und als Reaktion eine Art Schockstarre seitens des Mittelstands. Robert Nagel fordert in seinem Zielbar-Gastbeitrag deshalb alle Beteiligten dazu auf, den Fuß vom Gas zu nehmen, die Herausforderungen der Digitalisierung Schritt für Schritt anzugehen und strategisch klug zu planen. Dann schaffen wir das!

Unser Lieblingszitat: „Ein oft nicht ganz sauber zubereitetes Ragout aus den Hauptzutaten Industrie 4.0, Online-Marketing, E-Commerce, Big Data, Cloud Computing, Smart Service, Transformation und Disruption blubbert leise vor sich hin und wird von Zeit zu Zeit unter Zugabe eines frischen Buzzwords („Mobile“!) zum Panik-Menü hochgekocht. Das führt zu nichts außer Verunsicherung.“

Deshalb solltest du diesen Beitrag lesen: Weil Robert Nagel vor dem Hintergrund allgegenwärtiger und marktschreierischer Panikmache wohltuend differenziert. Dabei schreibt er so pointiert, dass der Beitrag im doppelten Sinne eine wahre Freude ist. Ich habe sehr gelacht und verneige mich vor einem wirklich gelungenen Beitrag, den ich empfehle, obwohl er sich nicht explizit mit Content Marketing beschäftigt.

 

Herzlichen Dank an die hier genannten Kollegen für die guten Beiträge!

So, das war der März. Oder doch nicht? Habe ich einen – deiner Meinung nach – gnadenlos guten Beitrag übersehen? Dann lass mich das bitte wissen. Wer ist schließlich schon perfekt? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

 

(Beitragsbildquellen: Mr. Exen /Shutterstock, Ebner Verlag GmbH und Co KG –> Communicate and sell, Aufgesang Inbound Marketing –> sem-deutschland, toushenne.de, Kerstin Hoffmann –> PR-Doktor, textbest GmbH, Keen Online Communication, PR-Stunt, Franz Keim, Zielbar)

 

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